Terror-Razzia in Wien ICE-Anschläge: IS-Attentäter in Wien gefasst: Ziel der Attentäter laut Ermittler: „So viele Tote wie nur möglich!“

Eine IS-Zelle hat Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland im Visier. Das Bekennerschreiben führt nach Wien – zu einem Ex-Militär aus dem Irak.

Es sind hochbrisante Ermittlungen deutscher und österreichischer Geheimdienste – am Montag hieß es dann Zugriff! Die Elite-Einheit Cobra stürmte in einem Wiener Gemeindebau eine Wohnung. Hintergrund sind zwei verübte Anschläge auf die deutschen Hochgeschwindigkeits-Vorzeigezüge ICE! Anfang Oktober des Vorjahres war auf der Strecke zwischen Nürnberg und München in Bayern ein dickes Drahtseil mittels eines Spanngurtes und mehreren Metallschnallen auf vier bis fünf Meter Höhe über die Gleise zwischen zwei Strommasten gespannt. Jetzt im Februar lagen riesige Beton- und Gehwegplatten auf den Gleisen der Deutschen Bahn in Dortmund. Ziel der Attentäter laut Ermittler: „So viele Tote wie nur möglich!“

Europaweite Angriffe auf Bahnverkehr
Wie durch ein Wunder gab es nur Sachschäden an den Garnituren. Unweit des ersten Tatortes fanden deutsche Ermittler dann eine Flagge der islamistischen Mörderbande IS und ein zweiseitiges Bekennerschreiben in arabischer Schrift. Die düstere Drohung darin: Weitere europaweite Angriffe auf den Bahnverkehr – solange europäische Staaten die Terrororganisation Islamischer Staat bekämpfen.

Verwendeter Drucker führte nach Wien
Und genau dieser Brief bzw. der verwendete Drucker führte das Wiener Landesgericht nun zu einem Gemeindebau mitten in der Bundeshauptstadt. Im Visier der Terror-Razzia: ein verheirateter Iraker, Vater von fünf Kindern. Er könnte zu einer mehrköpfigen Terrorzelle gehören und steht zur Stunde im Dauerverhör durch die Beamten des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT)!

Brisant: Der verhaftete Verdächtige lebt als anerkannter Flüchtling seit etwa zwei Jahrzehnten mitten unter uns, er ist zudem Mitarbeiter bei einer Security-Firma und versieht etwa vor Supermärkten oder in Fußballstadien seinen Dienst. Der IS-Fanatiker und Amerika-Hasser dürfte auch militärisch ausgebildet sein. Er soll 15 Jahre in der Armee seines Heimatlandes Irak gedient haben …

Unter Terrorverdacht

  • Der Mitte-50-jährige Iraker hat an der Technischen Hochschule in Wien studiert.
  • Auf seinem Facebook-Profil – es gilt die Unschuldsvermutung – verherrlicht er radikale Islam-Prediger, nimmt Bezug auf den IS-Terroranschlag in Nizza und wütet aktuell gegen den rechtsradikalen Massenmord in zwei Moscheen in Neuseeland. Tenor: Die Muslime sollten zu den Waffen greifen.
  • Als Mitarbeiter einer Security-Firma hatte der Terrorverdächtige Zugang zu sensiblen Sicherheitsbereichen in Fußballstadien oder Einkaufszentren. 
  • Der Ex-Militär gibt sich zudem als glühender Anhänger des hingerichteten Diktators Saddam Hussein, den „Präsidenten der Märtyrer“.

Christoph Budin, Klaus Loibnegger und Martina Prewein, Kronen Zeitung

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