Wenn Fußball Teil linker Merkel-Politik wird “Heil Hitler!” – Wurden deutsche Nationalspieler Sané und Gündogan rassistisch beleidigt?

Die Polizei in Wolfsburg hat nach mutmaßlich rassistischen Äußerungen von Zuschauern während des Länderspiels gegen Serbien Ermittlungen eingeleitet. Es habe mehrere Hinweise gegeben, unter anderem vom Deutschen Fußball-Bund, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

“Wir prüfen das jetzt und stimmen die möglichen nächsten Schritte ab”, ergänzte er. Zuvor hatte der Journalist André Voigt in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie am Mittwochabend in Wolfsburg berichtete.

“Die drei haben zuerst die ganze Zeit über Löw, die Spieler und das Stadion hergezogen. In der zweiten Halbzeit ging es dann mit rassistischen Beleidigungen gegen (Leroy) Sané und (Ilkay) Gündogan weiter, drei-, vier-, fünfmal, immer wieder”, sagte Voigt, Chefredakteur des renommierten Basketball-Magazins Five, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Irgendwann habe er sich gedacht, dass er trotz der Anwesenheit seiner Familie etwas sagen müsse.

“Die drei haben zuerst die ganze Zeit über Löw, die Spieler und das Stadion hergezogen. In der zweiten Halbzeit ging es dann mit rassistischen Beleidigungen gegen (Leroy) Sané und (Ilkay) Gündogan weiter, drei-, vier-, fünfmal, immer wieder”, sagte Voigt, Chefredakteur des renommierten Basketball-Magazins Five, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Irgendwann habe er sich gedacht, dass er trotz der Anwesenheit seiner Familie etwas sagen müsse.

Nachlese zum Spiel Deutschland gegen Serbien

Was passiert, wenn Fußball Teil linker Merkel-Politik wird

Das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen der deutschen „Mannschaft“ und der serbischen Nationalmannschaft ging unentschieden aus, 1: 1. Das wird viele hier wenig interessieren, die Autorin dieser Zeilen eingeschlossen. Aber gerade dieses Desinteresse ist dabei Teil eines größeren Zusammenhanges, eines politischen, und gehört deswegen hierher.

Die Stimmung während des Spieles muss eisig gewesen sein, einige Augenzeugen, Fans und Spieler, werden beim FOCUS zitiert:

So schreibt Holger Melas auf Twitter: „Schwache Leistung, Wolfsburg. Gespenstische Stille im Stadion, sogar nach dem Ausgleich gibt es keine Anfeuerungen. So schnell sollte die Stadt kein Länderspiel mehr bekommen.“ […]

Marcus Bark schreibt hingegen: „Es hat mit Wolfsburg nichts zu tun. Es ist eine inzwischen völlig normale Atmosphäre bei deutschen Länderspielen“. […]

Joshua Kimmich meint, dass die enttäuschende Leistung der DFB-Elf bei der WM 2018 dazu beigetragen hat: „Ich verstehe, dass die Leute langsam ungeduldig werden und Siege sehen wollen, aber es ist ein Umbruch. Das eine oder andere Spiel kann man uns noch geben.“ […]

Kimmichs Bayern-Kollege Leon Goretzka bezeichnete die Stimmung nur als „unschön“. Allerdings liege es auch an der Mannschaft, für Jubel zu sorgen.

Man sieht, die Mannschaft schiebt es eher auf die mangelnde sportliche Leistung, aus deren (ökonomisch) geschulter Sicht des Profisports ein normaler Blickwinkel. Aber das ist es nicht. Wenn die Nationalmannschaft spielt, will man sich mit ihr identifizieren können. Und Identifikationspunkt ist in diesem Falle das eigene Land, Deutschland.

Dieser Identifikationspunkt fehlt aber, weil „die Mannschaft“ nicht mehr für Deutschland steht, sondern für „Vielfalt“. Das ist kein schlechter Wert, aber wenn er im Vordergrund steht oder sogar als Antithese zum Nationalen vorgestellt wird, dann macht er das Interesse an einer „eigenen“ (National)Mannschaft kaputt, weil es keine eigene mehr gibt.

Was sollen die Fans denn rufen als Anfeuerung, „Mannschaft, Mannschaft!“? Oder „Vielfalt, Vielfalt!“? Deutschland wurde Stück für Stück aus der deutschen Nationalmannschaft eliminiert, beim Trikot und bei der Denke. Sogar deutsche Spieler, wobei man das durchaus auch sein kann, wenn man nicht in Deutschland geboren wurde.

Wer sich aber eher einem faschistischen Türken-Präsident zugehörig fühlt, soll sich nicht wundern, wenn er als Türke oder gar als türkischer Faschistenfreund wahrgenommen wird. Bezeichnenderweise bestanden die Reaktionen der beiden Türken seinerzeit nicht in einer Betonung ihres deutschen Nationalbewusstseins, sondern in Rassismusvorwürfen. Und das ist konsequent.

Denn das ist der neue Wert, der jetzt mit dem Fußball transportiert werden soll, Liebe zur Vielfalt und Abneigung gegen „Nazi“ (wobei „Nazi“ in unserer Zeit bereits eine deutsche Flagge sein kann).

Es ist von daher nur konsequent, dass ein Nobody, ein angeblicher Journalist für Basketball, seinen großen Auftritt  bekam, der momentan zum großen Auftritt der Nationalmannschaft aufgeblasen wird. Im Video (siehe auch oben) beklagt er, dass Sane hinter ihm in Gesprächen „Neger“ genannt wurde und dass Gündogan ein Türke sei.

Er zeigte aber „Courage“ und fragte die hinter ihm Stehenden: „Ist das für euch normal, dass ihr deutsche Nationalspieler als Neger bezeichnet?“ (1:37)

Dieser „emotionale Auftritt“ des André („Dré“) Voigt wird momentan von vielen Medien aufgeblasen, seine Angst um die ebenfalls beim Spiel anwesende zweijährige Tochter (was macht eine Zweijährige bei einem Fußballspiel??) in erschütternder Weise geschildert und er ist – wie sich das in solchen Situationen gehört (Nordkorea lässt grüßen) – permanent den Tränen nahe.

Wenn er als Höhepunkt seiner Schilderungen den Hitlergruß erwähnt, beschleicht einen jedoch ein gewisser Zweifel, ob das nicht doch ausgedacht ist, Stimme, Gestik, Empörung wirken nicht authentisch. Zweifel sind angebracht an seiner Schilderung.

Was aber deutlich wird, und hier ist der Bogen zu den zuerst genannten Eindrücken: es gibt zwar noch die Fußballfans, die Fans der deutschen Mannschaft. Aber sie werden langsam weniger, sie wenden sich ab, weil es als politisch inkorrekt gilt, sich zu „Deutschland“ zu bekennen. Aber auch, weil zumindest im Fußball (anders im Handball!!), linke Propaganda, sozialistisches Denunziantentum und eingefordete bunte Bekenntnisse und Haltungen von vielen als abstoßend empfunden werden. Das Stadion in Wolfsburg wurde erst am Spieltag voll. In Zukunft wird „Deutschland“ vor halb leeren Rängen spielen.