Es herrscht Krieg in diesem Land. In unseren Städten, auf den Plätzen, in den Parks, auf den Bahnhöfen, in Kneipen und Diskotheken, auf Volksfesten und sogar auf Friedhöfen.

Worms, Wiesbaden, Kandel… Ein Krieg mit vielen Vätern und unzähligen weiblichen Opfern

Worms – Nach dem Schlachtruf „Allahu Akbar“, der nach dem Trauermarsch für die ermordete Cynthia in der ehrwürdigen Liebfrauenkirche in Worms erschallte, müsste selbst der Dümmste langsam merken: Es herrscht Krieg in diesem Land. In unseren Städten, auf den Plätzen, in den Parks, auf den Bahnhöfen, in Kneipen und Diskotheken, auf Volksfesten und sogar auf Friedhöfen.

Ausgelöst haben diesen Krieg eingesickerte Krieger, die nicht in dieses Land gekommen sind, um Wasserleitungen zu reparieren, Stromkabel zu verlegen oder in der Alten- und Krankenpflege zu helfen, sondern Straftaten zu verüben bis hin zu bestialischen Morden, so wie Ali Bashar in Wiesbaden, Abdul D. in Kandel und jetzt auch Ahmet T. in Worms. Alle Taten verbindet buchstäblich ein „roter Faden“. Es ist die tiefe Verachtung westlicher Werte, wie Humanität, Freizügigkeit und Respekt vor Frauen, bei gleichzeitiger übersteigerter omnipotenter männlicher Machtfülle, wie sie in islamischen Ländern kleinen Jungen von Kindesbeinen eingebläut wird. Unterstützt von grausigen Ritualen, wenn Schafen und Ziegen bei vollem Bewusstsein die Kehlen durchgeschnitten werden und die Kleinkinder staunend und fasziniert danebenstehen, wenn das Blut der „Opfertiere“ im hohen Bogen auf den ausgedörrten Boden spritzt. Barbarisch und mitleidlos, während in Deutschland SPD-Opas mit ihren Enkelkindern lieber Kinderbauernhöfe und Streichelzoos besuchen.

Dies sind die blutigen Bilder, mit denen junge Menschen aus Afghanistan, Syrien, dem Irak und Tunesien hier einsickern. In ihrem Handgepäck sind in selten Diplome, Berufsabschlüsse, Gesellenbriefe, Schulabschlüsse, Praktika-Nachweise oder Zertifikate, ja in vielen Fällen nicht einmal Pässe, um das Alter und die Herkunft der Ankömmlinge zu bestimmen. Im Handgepäck sind vielmehr andere Fähigkeiten. Die Fähigkeit zu töten, der Umgang mit Messern, die Fähigkeit mit gezielten Schlägen und Tritten sein Opfer totzutreten und totzuprügeln. Weiterhin im Handgepäck ist ein weitgehend von der Scharia bestimmtes Frauenbild, dass einem Mann das Recht gibt, seine Partnerin zu töten, wenn diese sich nicht nach den Regeln der islamistischen Gesellschaft verhält. Über diese sogenannten „Ehrenmorde“ schrieb die Diplomsozialwirtin Dorothe Dienstbühl 2012 auf einer Polizeiwebseite:

„Die Fälle offenbaren die Existenz von Parallelgesellschaften und sind Beispiele für das Scheitern der Integration in das demokratische System. Ehre als Begriff steht in solchen patriarchalischen Strukturen über den Grundrechten eines Menschen und damit einhergehend vor allem gegen die in Deutschland rechtlich verbürgte sexuelle Selbstbestimmung eines Jeden.“

Cynthia hat sich aus Liebe zu ihrem tunesischen Freund den Gesetzen der Sharia untergeordnet und nach einem Bericht der Bildzeitung sich mit einem Kopftuch bekleidet und arabisch gelernt. Diese Unterwürfigkeit unter ein patriarchalisches System, das viele Migranten statt eines Schul-und Berufsabschlusses in ihrem Handgepäck haben, ist Cynthia zum Verhängnis geworden. Schuld an ihrem Tod ist aber auch eine linke toleranzbesoffene Gutmensch-Community, die junge Araber, Afghanen und Türken durch ihre Verständnis und Unterwerfungsrituale, durch Migrantenbonus und Stockholmsyndrom in ihrer bestialischen Grauamkeiten gegenüber Frauen bestärken. Die Täter bekommen in einer so schwächlichen, morbiden, die eigenen Werte mit Füßen tretenden Gesellschaft, einen regelrechten Machtrausch. Sie fühlen sich wie Wölfe in einem Schafsgatter, wo die Betroffenheitsbekundungen nach jedem Blutbad wie ein hilfloses Geblöke klingen. Die Mörder haben nur Verachtung für unsere Kultur übrig. Zu recht. Denn selbst das Kriegsgeschrei eines mutmaßlichen Sympathisanten beim Trauergottesdienst in der Kirche, löst nur Tränen aber keine Wut aus und am allerwenigsten Konsequenzen. Im Gegenteil: Demonstrationen für noch mehr No-Go-Areas und einsickernde Krieger.

Der Mord von Worms, aber auch die Morde von Kandel, Wiesbaden, Neustadt, Flensburg und ähnlichen Tatorten sind also „politische Morde“, weil sie einen weltanschaulichen und damit politischen Background haben und nicht auf ein individuelles Täterprofil im kriminalpsychologischen Sinne zurückgehen. Ihr Ursprung liegt nicht in der persönlichen Entwicklungsgeschichte, sondern im archetypischen Bewusstsein des Umfeldes des Täters. Bereits der Vater, Großvater oder Urgroßvater hätten auf gleiche Weise eine Frau abgeschlachtet, wenn sie es gewagt hätte, sich ihren Willen zu widersetzen.

Politisch sind diese Morde auch deshalb, weil sie bereits Anfang des Jahrtausends ausgiebig analysiert, diskutiert und als gesellschaftspolitische Herausforderung gesehen wurden, die Politik also genügend Zeit hatte, wirkungsvolle Maßnahmen gegen den „Krieg in unseren Städten“ und vor allem gegen Frauen zu unternehmen. Einer der Unkenrufe kam sogar aus der eher linken Ecke. So klagte 2005 die Leiterin einer Frauenhilfeeinrichtung, Dr. Christine Raupp, auf einer Kundgebung in Wiesbaden für die ermordete Türkin Gönül Karabey:

„Wir werten den Mord nicht als bedauerlichen Einzelfall eines Durchgeknallten. Wir sind nicht bereit, das Misshandeln, Unterdrücken, Verstümmeln, Ermorden von Mädchen und Frauen unter dem Stichwort kulturelle, religiöse oder sonstige Eigenart zu den Akten zu legen…“

Und weil auch dieser Mord bereits damals aus einem kulturellen Background geschah und demnach politisch motiviert war, aber nach dem üblichen Motto schnell herbeieilender Täterschützer relativiert werden sollte, sagte Dr. Raupp klar und deutlich:

„Wir dürfen uns nicht mehr wegducken unter dem Vorwurf, wir seien rassistisch, nationalistisch, ausländerfeindlich, verständnislos gegenüber anderen Kulturen und Religionen, oder was auch immer uns vorgeworfen werden könnte und uns zum Schweigen bringt. Wir müssen laut werden, uns gemeinsam wehren. Wir müssen gemeinsam dafür kämpfen, dass die Menschenrechte in dieser Gesellschaft endlich für Frauen und Mädchen gelten und durchgesetzt werden.“

Genau nach diesem Motto handelt auch die AfD in Worms, deren Sprecher Ludger Sauerborn wie ich ein Gründungsmitglied der Grünen ist, als sie zu einer Mahnwache am Dienstag, 12. März, 18 Uhr, auf dem Marktplatz aufrief. In diesem Sinne kann man die Angriffe des Oberbürgermeisters fast schon perfide nennen, wenn er der AfD vorwirft, den Mord politisch „instrumentalisieren“ zu wollen. Denn das Gleiche hätte man 2005 auch den SPD-Genossen in Wiesbaden vorwerfen müssen, die zusammen mit Frauenhilfsorganisationen, Kirchenvertretern und Gewerkschaftlern, unterstützt von mehr als 2000 Demonstranten, durch die Wellritzstraße zogen, die heute „No-Go-Area“ ist und als „messerfreie Zone“ ausgewiesen werden musste, weil sie buchstäblich in Migrantengewalt ertrinkt.

Was steckt hinter der Verbalattacke des Wormser Oberbürgermeisters Michael Kissel, der Teilnehmern von Mahnwachen gegen Migrantengewalt mit Rechtsradikalen gleichsetzte? Unkenntnis oder Gedächtnisschwund? Oder einfach nur Angst vor einem Machtverlust? Wie der Integrationsexperte Dr. Ralph Ghadban unlängst in einem Interview erklärte, ist die vorbehaltlose Multikultipolitik von SPD und Grünen sowie die Justiz für das Problem der sich ausbreitenden Clankriminalität verantwortlich. (jouwatch berichtete) Gilt dies nicht auch für die inflationäre Gewalt gegen Frauen durch Migranten in Städten?

Der Krieg in unseren Städten, deren Existenz allein durch die immer größeren No-Go-Area-Zonen bewiesen ist und unter denen besonders die Frauen zu leiden haben, die in ihrer Bewegungsfreiheit bereits – ganz im Sinne von Islamisten – stark eingeschränkt sind, hat viele Väter. Da sind einmal die Täter selbst, die Messermörder, Gruppenvergewaltiger, Antänzer und Sexmobaktivisten, aber auch die Parteien, die durch jahrzehntelanges Wegschauen und Relativieren zusammen mit einer Kuscheljustiz diese Entwicklung gefördert haben. Wenn aus dieser Ecke Betroffenheitsbekundungen kommen, so ist dies Scheinheiligkeit und Heuchelei. Erst recht, wenn Kritiker dieser Politik als Rechtsradikale an den Pranger gestellt werden.

Der Autor, damals „Klaus Burchard“, war 1979 Gründungsmitglied der Bundes-Grünen und gleichzeitig der erste Grüne Kreisvorsitzende in Worms. Seine damalige Frau war die erste Landesvorsitzende der Grünen in Rheinland-Pfalz.