Europa auf Bürgerkriegskurs? Vor eigener Praxis Deutscher Arzt wurde mit Sprengfalle getötet! Schwedische zustände

Eine mysteriöse Anschlagsserie beschäftigt derzeit die Ermittler im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz: Ein Arzt wurde beim Betreten seiner Praxis durch eine Sprengfalle getötet. Bei einer weiteren Explosion, die durch einen manipulierten Holzscheit ausgelöst wurde, wurden zwei Menschen verletzt. Ein Gärtner soll für die Anschläge verantwortlich sein – obwohl dieser tot aufgefunden wurde, könnte dennoch noch Gefahr von ihm ausgehen, warnte die Polizei.

Am Montag hatte die Exekutive Gewissheit, dass der Mediziner (64) am Freitag in Enkenbach-Alsenborn tatsächlich von einer Sprengfalle getötet wurde. Vor seiner Ordination soll ein Gegenstand platziert gewesen sein, vermuten die Ermittler. Als der Arzt die getarnte Sprengvorrichtung vom Boden aufheben wolle, habe er vermutlich die Explosion ausgelöst.

Zwei Verletzte durch mit Sprengstoff manipulierten Holzscheit
Am Sonntag wurden ebenfalls im Kreis Kaiserslautern bei einer weiteren Explosion zwei Menschen verletzt, als ein mit Sprengstoff versehenes Holzscheit in ihrem Kamin explodierte. Die Polizei geht davon aus, dass weitere Menschen gefährdet sein könnten. Es sei nicht auszuschließen, dass der 59-Jährige „vor seinem Tod Vorkehrungen getroffen habe, um ihnen zu schaden“, hieß es. Personen, die mit ihm in „problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung“ standen, würden dringend gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Der Tatverdächtige starb in der Nacht auf vergangenen Freitag in seinem Wohnhaus. Die Todesursache war am Montag noch unklar.

krone.at

“In 20 bis 30 Jahren wird Europa ein autoritärer oder imperialer Staat geworden sein, nach einer Phase bürgerkriegsähnlicher Zustände und Verfallserscheinungen” – es ist ein düsteres Zukunftsbild, das der Historiker David Engels jetzt in einem Interview zeichnet. Der Belgier sieht eindeutige Parallelen zwischen der gegenwärtigen Krise Europas und der verfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus.

Engels ist Althistoriker an der Freien Universität Brüssel. Mit den Analogien zwischen dem Römischen Reich und der Europäischen Union hat sich der Belgier, dessen Fachgebiet ansonsten eher selten für Aufsehen sorgt, bereits in seinem 2011 veröffentlichten und 2014 auch auf Deutsch erschienenen Buch “Auf dem Weg ins Imperium” beschäftigt. Im Zuge der aktuellen Flüchtlingskrise bekommen seine warnenden Worte nun eine nicht zu leugnende Brisanz.

“Rechne mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen”
“Ich rechne mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche eine grundlegende gesellschaftliche und politische Neuformierung Europas erzwingen werden, ob wir das wollen oder nicht, ganz nach dem Vorbild der verfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus”, ist Engels im Gespräch mit der “Huffington Post” überzeugt.

Die Gemeinsamkeiten seien demnach “so massiv, so augenscheinlich, und das schon seit Jahrzehnten, dass man fast fragen müsste, wo es keine gibt”, so der Historiker. Als Parallelen listet er auf: Arbeitslosigkeit, Familienzerfall, Individualismus, Niedergang traditioneller Konfessionen, Globalisierung (damals in Form der Romanisierung), Bevölkerungsniedergang, Fundamentalismus, Migration, Verarmung, “Brot und Spiele”, Kriminalität, Polarisierung zwischen einer oligarchischen Politikerkaste auf der einen Seite und unzufriedenen “Populisten” auf der anderen.

Europa stecke in einem Teufelskreis, warnt Engels: “Kolonialismus, Weltkriege, Dekolonialisierung, unglückliches Eingreifen im falschen und Nicht-Eingreifen im richtigen Moment in die Konflikte an Europas Peripherie haben zu einer Lage geführt, in der ich einen völligen Rückzug Europas für extrem gefährlich halte.”

Führt Einwanderung zur Identitätskrise und zum Zerfall?
Einwanderung sieht der Historiker allerdings nicht als einzigen Faktor, der zum zwangsläufigen Zerfall führen werde. “Die gegenwärtigen Bevölkerungsbewegungen sind nur eines der vielen Symptome unserer gegenwärtigen Geisteshaltung, welche von einer seltsamen Mischung von Kosmopolitismus, Selbstzweifel, Kalkül, Materialismus und schlechtem Gewissen geprägt ist. Genau diese Mischung finden wir auch zu Ende der Römischen Republik”, so Engels.

Öffnung an sich sei dabei allerdings nicht das Problem. Schwerwiegender sei die gesellschaftliche Polarisierung, das Fehlen von langfristiger Planung, das Primat der Wirtschaft vor der Politik und der Kultur, oder die Tendenz zur ideologischen Überheblichkeit. Es sei jedenfalls kein Wunder, dass im Westen die Populisten und Nationalisten an Macht gewinnen, genau wie in Rom die “populares”. “Genau wie die späte römische Republik sitzt auch Europa auf einem Vulkan, der jeden Moment ausbrechen kann”, findet Engels klare Worte.

“Es wäre feige, die Augen zu verschließen”
Wobei der Belgier zu bedenken gibt, dass er als zweifacher Vater der Letzte sei, der sich Bürgerkrieg oder Diktatur wünschen würde. Aber seit er sein Buch “Auf dem Weg ins Imperium” geschrieben habe, hätten sich alle vorhergesagten Parallelen planmäßig erfüllt. “Das macht mir große Angst. Aber es wäre feige, die Augen zu verschließen, nur weil man die Realität nicht wahrhaben will.”

Die großen Parteien würden die wachsende Armut, die zunehmende kulturelle und politische Zerrissenheit und den Vertrauensverlust in die Demokratie nicht wahrhaben wollen. Dies führe unvermeidlich dazu, dass ihnen von den Populisten das Wasser abgegraben wird – bis der Staat schließlich unregierbar wird, wie im spätrepublikanischen Rom: Donald Trump, Nigel Farage oder Marine Le Pen “sind nichts anderes als moderne Variationen auf Catilina oder Clodius”, so Engels.

Dass die Menschheit aus der Geschichte lernen kann, glaubt der Wissenschaftler nicht. Dazu sei Geschichte viel zu komplex, und zudem seien wir ja auch selber Teil des Ganzen. “Das wäre, wie sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen”, gibt sich Engels pessimistisch.

Kann Bürgerkrieg vermieden werden?
Daran, dass ein drohender Bürgerkrieg noch vermieden werden kann, glaubt der Historiker nicht. Er glaubt zwar nicht “an einen Krieg bewaffneter Bürgerlegionen”, denn dafür sei unsere Politik zu wenig militarisiert. Er rechne aber mit Vorstädten, die der staatlichen Kontrolle entgleiten.

Engels düsteres Zukunftsbild: Landstriche, die von paramilitärischen, ethnischen oder religiösen Gruppen beherrscht werden, überhandnehmende Kriminalität, wirtschaftlicher Bankrott und völliger politischer Stillstand. “Die Bürger Europas werden sich dann mit Freuden dem Ersten in die Arme werfen, der dem Kontinent einen funktionierenden Sozialstaat, Ruhe und Ordnung schenkt. So wie damals Kaiser Augustus.”

krone.at

Schweden auf Bürgerkriegskurs? „Antifa und Al-Shabaab verbünden sich gegen die Polizei“

Von Reinhard Werner

Es vergeht kaum noch eine Woche, in der es in Schweden keinen Bombenanschlag gibt, schildert der freie Journalist Peter Imanuelsen im Interview mit der „Jungen Freiheit“. In manchen Stadtvierteln üben Banden die faktische Macht aus. Traditionelle Medien ziehen es vor, zu schweigen.

Galt Schweden in früheren Zeiten als Paradebeispiel für ein friedliches und harmonisches Gemeinwesen, das sich auch schon mal das eine oder andere Gesellschaftsexperiment leisten könne, deuten Videos in sozialen Medien und Reportagen aus Publikationen wie der „Neuen Zürcher Zeitung“ an, dass dieses Selbstbild nicht mehr ganz mit der Realität konformgeht.

In einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ schildert der freie Journalist Peter Imanuelsen, der sich immerhin auf eine sechsstellige Twitter-Followergemeinde stützen kann, wie Bandenkriminalität, Extremismus, Gewalt gegen Frauen und eine nachdrückliche Verachtung der schwedischen Gesellschaft in Teilen der Einwanderercommunitys zur Normalität werden.

Anziehungskraft der schwedischen Gesellschaft begrenzt

Der Trend zur Gewalt nehme stetig zu, die Zahl der Übergriffe erreiche zuvor ungekannte Höhen. Besserung ist nicht in Sicht, meint Imanuelsen:

„Vor einigen Wochen gab es zum Beispiel in verschiedenen Teilen des Landes sechs Explosionen in nur 48 Stunden. Und im vergangenen Jahr hatten wir auch eine Rekordzahl an tödlichen Schießereien. Für einen jungen Mann ist es in Schweden zehnmal wahrscheinlicher, erschossen zu werden, als in Deutschland. Schwer zu sagen, wie es weitergehen wird, aber wie es derzeit aussieht, wird es eher schlimmer als besser.“

Dass bei einer Vielzahl von Einwanderern, die nach Schweden kommen, der Wunsch nach einem Verbleib unter ihresgleichen größer ist als jener nach Anpassung an die Gepflogenheiten Einheimischer, zeige sich nicht zuletzt daran, dass diese bevorzugt in Gegenden ziehen, in denen bereits Menschen aus ihrem Kulturkreis leben und dieselbe Sprache sprechen.

„Anstatt sich in die schwedische Gesellschaft zu integrieren, bilden sie Parallelgesellschaften“, erklärt Imanuelsen. Am Ende stünden immer mehr „sensible Gebiete“ oder No-Go-Zonen wie Rinkeby oder Rosengård. In Gegenden wie diesen am Rande der Großstädte wie Stockholm, Göteborg oder Malmö kämpften am Ende Banden um die Vorherrschaft, die dann auch für Bombenanschläge oder Schießereien verantwortlich seien.

Vertrauen in Altparteien und das staatliche Fernsehen

Nicht nur Revierverhalten oder finanzielle Interessen wie sonst bei kriminellen Banden spiele dabei eine Rolle. Auch der radikale Islam wirke wie ein Brandbeschleuniger. Instinktsicher suche man nach gemeinsamen Interessen mit heimischen Kräften, die für die Zerstörung der Gesellschaft stehen. Imanuelsen schildert:

„Als ich mal in Göteborg über eine Demonstration berichtet habe, bin ich solchen Leuten von Angesicht zu Angesicht begegnet. Sie haben sich mit der linksextremen Antifa verbündet und die Polizei attackiert. Einer von ihnen hat eine Steinschleuder benutzt. Später habe ich herausgefunden, dass er festgenommen wurde und sich als Mitglied der terroristischen Gruppierung Al-Shabab in Somalia herausgestellt hat.“

Die Verluste für die etablierten Parteien wie Sozialdemokraten, Grüne oder die in Schweden besonders progressiv ausgerichtete Christdemokraten halten sich dennoch in Grenzen. Viele Schweden, so Imanuelsen, sehen die Probleme gar nicht oder wollen sie gar nicht zur Kenntnis nehmen. Die Political Correctness, in Schweden „åsiktskorridoren” (Meinungskorridor) genannt, tut ihr Übriges zur Entwicklung.

„Über 70 Prozent der Schweden haben großes Vertrauen ins staatliche Fernsehen“, erklärt der Journalist. „Viele Medien in Schweden berichten gar nicht darüber, was so alles passiert, deswegen glauben auch viele Schweden, dass alles in bester Ordnung sei – das lesen sie ja auch in der Zeitung. Dennoch wachen immer mehr Menschen auf und beginnen, die Dinge klarer zu sehen.“

Griechenland: 50 Anarchisten bewerfen Polizisten pausenlos mit Molotow-Cocktails

Rund 50 Personen haben Polizisten in der griechischen Stadt Thessaloniki einem Dauerbewurf mit Molotow-Cocktails ausgesetzt. Zu dem gewaltsamen Aufeinandertreffen kam es in den frühen Morgenstunden zu Sonntag am türkischen Konsulat in der Stadt. Die Polizisten bewachten das Gebäude. Bei den Angreifern soll es sich um Anarchisten gehandelt haben.

Die Angreifer warfen zahlreiche Brandbomben und Steine auf die Ordnungshüter. Die Polizei reagierte auf die Angriffe mit Tränengas und Schock-Granaten. Auch in Athen kam es zu ähnlichen Vorfällen. Dort sollen rund 40 Personen Brandbomben auf ein Polizeirevier in der Nähe von Koukaki geworfen haben.