Deutsche Propaganda: Fachkräfteaustausch! Oder Deutsche zu dämlich? Syrer ohne Sprachkenntnisse absolviert Umschulung in Rekordzeit

Ein Syrer ohne Sprachkenntnisse soll innerhalb von nur 18 Monaten eine Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik mit überdurchschnittlichen Abschlussnoten absolviert haben. Wofür ein Deutscher eine zweijährige Ausbildung absolvieren muss, dass schafft ein illegaler Zuwanderer durchaus in 75 Prozent der Zeit – und wird dafür fürstlich entlohnt. Die gleichgeschlatete Presse jubelt.

von Roscoe Hollister

Was war das für eine beschwerliche „Flucht“! Youssef Chawa, der nach eigener Angabe aus Aleppo stammt, machte sich Anfang 2016 auf den Weg nach Germoney. Der Syrer kam über die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in die Türkei, danach ging es bequem mit dem Boot nach Griechenland. Von dort führte ihn sein Weg über Mazedonien, Serbien, Slowenien und Österreich nach Deutschland. Lediglich 14 Tage war er unterwegs, ehe er schließlich illegal in die Bundesrepublik einreisen konnte.

Den Rest seiner Familie, zwei kleine Töchter, Ehefrau und Bruder ließ er einfach in den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück. Für die Unterstützung, die er von diversen Schlepperorganisationen erhalten hatte, ist Youssef Chawa heute dankbar. Der Kulturbereicherer ohne deutsche Sprachkenntnisse machte es sich nach seiner Ankunft im gelobten Land zunächst im nordrhein-westfälischen Remscheid gemütlich. Dann begann eine Bilderbuchkarriere, von der zahlreiche deutsche Jugendliche nur träumen können.

Unter der Überschrift „Flüchtling fasst als Fachkraft Fuß“ berichtet der Remscheider General-Anzeiger von der atemberaubenden Geschichte des sympathischen Syrers. Wer dabei denkt, Youssef Chawa habe angefangen, in einer Praxis für Podologie zu arbeiten, der irrt. Wie das lokale Blatt weiß, soll der „Flüchtling“ innerhalb von nur 18 Monaten eine Umschulung zur Fachkraft für Metalltechnik in der Lüttringhauser Werkzeugfabrik Elora absolviert haben. Diese schloss er zudem mit Bestnoten ab.

Wofür deutsche Schulabgänger eine zweijährige Ausbildung durchlaufen müssen, das können illegal eingereiste Neubürger locker in 75 Prozent der Zeit schaffen. Fehlende Sprachkenntnisse? Kein Problem! Engagement reicht völlig aus. Und davon soll Youssef Chawa eine gehörige Portion an den Tag gelegt haben. Der Remscheider General-Anzeiger spricht gar von „unbändiger Motivation“, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz jubelt: „Diese Geschichte macht Mut, denn: Geflüchtete sind kein Problem, sondern ein Gewinn für unsere Stadtgesellschaft.“

Ins selbe Horn stieß Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, und stellte fest: „Dies ist ein sehr gutes Beispiel, wie Integration gelingen kann, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.“ Für ihn liefert Youssef Chawa auch ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Firmen dem angeblichen Fachkräftemangel begegnen können. Was will man im eigenen Unternehmen schon mit einem dämlichen deutschen Schulabgänger, wenn die wahren Fachkräfte aus fernen Ländern in Heerscharen zu uns drängen?

Um dem Zuwanderer unvermittelt zu verdeutlichen, dass er in der BRD nun zur privilegierten Oberschicht gehört, erfolgte die Qualifikationsmaßnahme selbstredend bei vollem Lohnausgleich. Deutsche Auszubildende in diesem Beruf erhalten im ersten Lehrjahr zwischen 830 und 930 Euro und im zweiten Jahr zwischen 910 und 980 Euro. Der „Flüchtling“ ohne Sprachkenntnisse durfte sich bereits ab dem Ersten Tag seiner Turbo-Umschulung auf das volle Gehalt freuen, welches entsprechend der üblichen Vergütungen im Rahmen zwischen 1.800 und 2.700 Euro monatlich gelegen haben dürfte.

Nach der Umschulung wurde der „Geflüchtete“ von Firmenchef Andreas Rauch direkt unbefristet eingestellt. In Zeiten, in denen zahlreiche deutsche Arbeitnehmer unbefristete Arbeitsverträge allenfalls vom Hörensagen kennen, gehört dies für einen Goldjungen wie Youssef Chawa selbstverständlich zum Rundum-Sorglos-Paket dazu. Einen deutschen Arbeitslosen umzuschulen und einzustellen, das kam für die Firma Elora offensichtlich nicht in Frage. „Für uns ist Multikulti normal. Das begann mit den Gastarbeitern in den 60 Jahren“, wird Rauch in der Presse zitiert.