Wall Street Journal zum deutschen Kohleausstieg: “Weltdümmste Energiepolitik” Düsseldorf: Frieren fürs Klima – Grundschule fährt Heizung runter

Deutschland soll bis zum Jahr 2038 vollständig aus der Kohle aussteigen. Verrückt findet diesen Plan die Zeitung Wall Street Journal. Er sei umweltpolitisch fragwürdig und schade dem Land. Die Bundesregierung betreibe die “dümmste Energiepolitik der Welt”.

Die dümmste Energiepolitik der Welt – so lautet das Urteil der US-amerikanischen Zeitung Wall Street Journal zum deutschen Kohleausstieg. Die Kohlekommission der Regierung hatte Ende Januar empfohlen, bis zum Jahr 2038 aus der Kohle auszusteigen. Es wird erwartet, dass die Bundesregierung dieser Empfehlung nachkommt.

“Dumme Umweltpolitik” sei Routine in Europa, so das Wall Street Journal in einem Leitartikel vom vergangenen Dienstag, aber selbst gemessen an diesen Standards sei die deutsche Entscheidung “bemerkenswert”.

Nachdem “unzählige Milliarden” für erneuerbare Energien verschwendet worden seien und die deutschen Haushalte und Unternehmen europaweit die höchsten Strompreise bezahlten, gehe die Bundesregierung nun daran, die letzte verbliebene verläßliche Energiequelle auszuschalten.

Dass Deutschland mit 40 Prozent den mit Abstand höchsten Anteil von Kohle an der Stromerzeugung im nördlichen Europa habe und die damit verbundenen Umweltprobleme, seien eine Folge “schlechter umweltpolitischer Entscheidungen”.

Konkret nennt die Zeitung die massive Förderung erneuerbarer Energien und den Atomausstieg. Investitionen in vergleichsweise saubere Gaskraftwerke seien unwirtschaftlich geworden, gleichzeitig griffen die Versorger auf die billige Kohle zurück, um die bei der Stromerzeugung mit Wind und Sonne entstehenden Versorgungslücken zu schließen.

Daran werde der Kohleausstieg wenig ändern – nur werde der Kohlestrom künftig nicht mehr in Deutschland erzeugt, sondern aus Nachbarländern importiert. Das alles zu einem beträchtlichen Preis: Die Kommission sieht für die Kohleregionen “Strukturhilfen” von 40 Milliarden Euro vor.

Die Zeitung verweist darauf, dass Angela Merkels Kanzlerschaft früher endet als die kohlebasierte Stromerzeugung hierzulande. Ihr Nachfolger werde Gelegenheit haben, mit ihren “grünen Torheiten” zu brechen. Deutschlands geplagte Stromkunden sollten darauf hoffen.

Das Wall Street Journal gehört zum Konzern des umstrittenen Medienunternehmers Rupert Murdoch. Es ist bekannt für ihre vom Mainstream abweichende Berichterstattung zu den Themen Kimawandel und Klimaschutz und bietet auch sogenannten “Klimaleugnern” ein Forum.

Schule bekommt Geld von der Stadt für gelebte Umwelthysterie

Düsseldorf: Frieren fürs Klima – Grundschule fährt Heizung runter

Symbolbild.

Von L.S.GABRIEL | Nach der unter großem Medienhype für die Klimalüge instrumentalisierten jungen Autistin Greta Thunberg aus Schweden, sollen nun auch deutsche Grundschulkinder gefälligst durch persönliches und körperliches Engagement die linksgrüne Klimahysterie unterstützen. Die Düsseldorfer Martin-Luther-Grundschule initialisiert deshalb unter dem Motto „Warmer-Pulli-Tag“ das gesunde Frieren fürs Klima. In einem aktuellen Elternbrief wird darüber informiert, dass am 8. Februar die Heizung ausgeschaltet werde. Konkret heißt es darin:

Liebe Eltern der Martin-Luther-Schule, unsere Schule nimmt am Energie-Sparprogramm der Stadt Düsseldorf teil. Je mehr Energie wir sparen (Strom, Wasser Müll), desto mehr Geld erhalten wir von der Stadt für Dinge, die den Kindern zu Gute kommt. Zudem möchten wir durch die Teilnahme den Kindern mehr Energiebewusstsein und die Wichtigkeit einer nachhaltigen sowie umweltbewussten Lebensweise vermitteln.

In diesem Rahmen wird am 8. Februar (Freitag) der Warme-Pulli-Tag eingeführt. An diesem Tag bleibt die Heizung ausgeschaltet, in der Schulzeit und im Nachmittagsbereich. Daher ist es wichtig, dass Ihr Kind sich warm anzieht, damit es auch in den Klassenräumen nicht friert. Es ist alles erlaubt (z.B. Schal, Mütze, lange Unterhose, Tee in Thermosflaschen..), was warm hält. Wir erhoffen uns an diesem Tag besonders im Bereich Heizen große Einsparungen zu erreichen. [Anm. PI-NEWS: Fehler wurden übernommen.]

Nachdem diese Verständigung für die Eltern auf Facebook öffentlich gemacht worden war und die Entrüstung über den Unfug sich aufzuschaukeln drohte erklärte Schulleiterin Linda Hennemann plötzlich, die Heizung werde doch nicht ganz abgeschaltet, sondern man habe auch extra für jeden Klassenraum Thermometer besorgt. Sie sei aber der Meinung, dass es in den Räumen nicht warm sein müsse, um sich wohl zu fühlen. 18 Grad hält Hennemann für ausreichend. Diese 18 Grad werden nun auch in der mittlerweile geänderten Ankündigung auf der Schulhompage angegeben.

Dem Klima wird’s egal sein wenn Sechsjährige frieren, sich eine Schnupfennase holen oder nach dieser Idiotie eine Woche lang Husten. Egal ist das auch den Verantwortlichen, wichtig sei der Lerneffekt.

Es gibt also kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Einen halben Tag lang bei 18 Grad still zu sitzen, eingepackt in Anorak, Mütze und Handschuhe, mit denen auch das Schreiben gleich viel besser geht, ist bestimmt ein großer Spaß. Und für die, die Handschuhe und Schal vergessen haben, weil sie morgens von Mama mit dem Auto gebracht und Mittags so wieder abgeholt werden, für die ist frieren sicher eine gerechte Strafe, haben sie doch dann gleich zweimal an einem Tag eine große Umweltsünde begangen, die es zu büßen gilt – wegen des Lerneffekts und so.

Zum Trost für Kinder und Eltern, bekommen die dann vielleicht erkälteten Kleinen vom Energiespargeld der Stadt Düsseldorf ein paar neue Bälle für den Sportunterricht – Bewegung wärmt schließlich auch.

Kontakt:

Martin-Luther-Schule
Städt. Evangelische Grundschule
Schulleiterin: Linda Hennemann
Gotenstraße 20, 40225 Düsseldorf
Tel.: 0211-8921729
Fax.: 0211-8929461
E-Mail: eg.gotenstr@schule.duesseldorf.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)

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