Meuthen: Überfall auf Magnitz ist und bleibt ein Attentat: Magnitz-Video von Polizei manipuliert?

RIESA. Zum Auftakt des AfD-Parteitags im sächsischen Riesa hat Parteichef Jörg Meuthen Reaktionen von SPD und Grünen auf den mutmaßlich linksextremistischen Überfall auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz verurteilt. Die Diskussion über die Frage der eingesetzten Tatmittel sowie einige Äußerungen von Politikern der beiden Parteien nannte er in seiner Begrüßungsrede „pharisäerhaft und abscheulich. Das ist und bleibt ein Attentat“, so Meuthen.

Begünstigt worden sei es durch eine besorgniserregend politisch aufgeheizte Stimmung im Land. „Aber wir lassen uns nicht einschüchtern, wir weichen nicht vor Attentaten, wir weichen auch nicht davor, daß man uns als Nazis, Rassisten oder Antisemiten verleumdet – was wir allesamt nicht sind.“ Magnitz wurde am Montag nachmittag in Bremen von bisher unbekannten Tätern nach einem Verlagsempfang beim Weser-Kurier niedergeschlagen. Mittlerweile hat die Polizei ein Video der Tat veröffentlicht und versucht so, Hinweise auf die Täter zu erhalten.

„Wir sind eine Rechtsstaatspartei“

In diesem Zusammenhang kritisierte Meuthen auch die fehlende Distanz von führenden Köpfen linker Parteien zur gewaltbereiten linksextremen Szene. „Wo, bitte schön, ist der Verfassungsschutz, wenn beispielsweise die grüne Abgeordnete im Europaparlament, Ska Keller, mit einer Fahne der Antifa posiert oder wenn Ralf Stegner von der SPD fordert, man müsse die AfD attackieren?“ fragte der Spitzenkandidat seiner Partei zur Europawahl rhetorisch. Dennoch wollten ausgerechnet diese Parteien den Verfassungsschutz gegen die AfD instrumentalisieren. Dies sei vollkommen unangemessen. „Gibt es Aufrufe zur Gewalt aus den Reihen der AfD? Nein, denn wir sind eine Rechtsstaatspartei“, stellte er klar.

Die Forderung nach einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz erhöben die anderen Parteien in erster Linie aufgrund ihrer Unfähigkeit, die AfD inhaltlich zu stellen. „Sie wollen ablenken von ihrem eigenen verfassungswidrigen Treiben.“ Doch Meuthen gab sich offensiv: „Ihr werdet uns nicht los! Die Leute bekommen mit, wer Täter ist und wer nicht.“ Seine Partei werde weitermachen – „und wir werden stärker“, gab er sich unter dem Beifall der Delegierten siegesgewiß.

2019 werde ein weiteres Jahr des Erfolgs für die AfD. Den Anfang dafür lege man nun mit dem Parteitag in Riesa. „Wir werden für eine bessere Europäische Union arbeiten.“ In der zweiten Jahreshälfte solle die Partei dann beweisen, „daß wir nicht nur Opposition können, sondern auf Sieg spielen.“ Das werde man als erstes im Osten der Bundesrepublik beweisen, bekräftigte Meuthen.

AfD erfreut über Poggenburg-Abgang

Das Thema Poggenburg spielte zu Beginn des Parteitags nur am Rande eine Rolle. Vereinzelt kam im Gespräch Bedauern über den Schritt des früheren Landes- und Fraktionsvorsitzenden Sachsen-Anhalts zum Ausdruck. Schuld daran sei auch das Vorgehen des Bundesvorstands, lautete der Vorwurf. Die Partei erscheine dadurch erneut zerstritten. Mehrere hochrangige AfD-Funktionäre zeigten sich hingegen offen erfreut über den Austritt Poggenburgs. Das sei gut für die innerparteiliche Hygiene. Er solle ruhig noch ein paar „Störfälle“ mitnehmen.

„Daß Poggenburg geht, könnte uns eher noch nützen“, ergänzte ein anderer. Doch auch mancher, der persönlich keine Vorbehalte gegen den früheren Magdeburger Fraktionschef oder den „Flügel“ hegt, sah das Ausscheiden positiv. Poggenburg habe sich in jüngster Zeit einfach zu sehr verrannt, meinte der Politiker im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT. Fraktionschefin Alice Weidel kommentierte vor Journalisten den Schritt Poggenburgs mit dem Hinweis, man solle Reisende nicht aufhalten. Doch egal, wie die Entscheidung bewertet wird: kein Gesprächspartner erwartet, daß die neue Formation Erfolg haben werde.

Abweichend von der ursprünglichen Tagesordnung wird der Parteitag zunächst weitere Kandidaten für die Liste zum Europäischen Parlament wählen. Erst nach der Besetzung von Listenplatz 20 soll dann der Leitantrag zum Wahlprogramm beraten und beschlossen werden, bevor – voraussichtlich am Montag – weitere Kandidaten gewählt werden sollen. (vo)

Am 11.01.2019 veröffentlicht

Leider hat die Bremer Polizei das Überwachungsvideo vom Anschlag auf den AfD-Politiker Frank Magnitz geschnitten, eine Kreuzblende eingefügt und so potenziell die Gerüchteküche angeheizt – in der Szene direkt vor dem Schlag. Ich hoffe, dass das alles durch ein schnelles Statement geklärt wird und dass dieses Statement allen, die schon seit Tagen Verdächtigungen gegen die Bremer Polizei verbreiten und unseren Staatsorganen jede Glaubwürdigkeit absprechen wollen, den Wind aus den Segeln nehmen wird. Das Originalvideo wurde hier hochgeladen: https://www.polizei.bremen.de/

Von JOHANNES DANIELS | Die Staatsanwaltschaft Bremen hat heute das Überwachungsvideo veröffentlicht, das die Attacke auf den Bremer AfD-MdB Frank Magnitz zeigt. Auf dem linksradikalen Portal indymedia.org hatte sich am Mittwoch die AntiFa Bremen „Antifaschistischer Frühling Bremen“ zu dem brutalen Anschlag auf einen deutschen Bundestagsabgeordneten bekannt, PI-NEWS berichtete zuerst.

Aufgenommen wurde das Video aus zwei verschiedenen Kameraperspektiven in der Sankt-Pauli-Passage beim Theater am Bremer Goetheplatz. Zu sehen ist, wie Magnitz mit den Händen in den Jackentaschen die Passage durchläuft. Drei vermummte Personen folgen ihm. Dann ist zu sehen, wie einer der Unbekannten Magnitz von hinten anspringt und dem AfD-Politiker auf den Kopf schlägt, Magnitz stürzt daraufhin auf den Boden.

Der Schlag auf den Kopf von oben (bei 0:30) scheint mit einem harten Gegenstand ausgeführt zu werden, den der Täter zunächst in der linken Hand hält. Es ist von einem Schlagring, Totschläger oder einem Stück Metall auszugehen, das auch die tiefe Wunde erklärt.

Von der Veröffentlichung erhofft sich die Polizei Hinweise zur Ergreifung der Täter. Für Informationen, die zur Ergreifung und Verurteilung der Täter führen, bietet die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 3.000 Euro. Die erforderliche Anordnung dafür sei vom Amtsgericht Bremen erlassen worden. Das 66 Sekunden lange Video zeigt zwei Sequenzen: Zunächst, wie die Täter Magnitz folgen, ihre Gesichter vermummen. Eine Person attackiert dann Magnitz von hinten und rennt nach dem Schlag direkt weg. Daneben läuft eine zweite Person, die dritte folgt mit kurzem Abstand.

In der Polizei-Pressemitteilung heißt es: „Das Video zeigt (zum Teil in Zeitlupe) die relevanten Sequenzen des Ablaufs in ihrer Rohfassung, aufgenommen von zwei verschiedenen Kameras in der Sankt-Pauli-Passage beim Theater am Goetheplatz.“ Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.

Ein PI-NEWS-Leser kommentiert: „Der Haupttäter hält irgenwas in der linken Hand, womit er Magnitz auf den Kopf schlägt. Aber das können Polizei und Justiz natürlich nicht sehen, da sie ja auf dem linken Auge blind sind.“

 

Hier auch das Video Polizei hätte besser retuschieren sollen!

Ein „Kantholz“ wurde maßgeblich von den Handwerkern erwähnt, die Magnitz nach der Attacke fanden und die Polizei alarmierten. Dass dies so gewesen sein könnte, schloss auch die Staatsanwaltschaft Bremen nicht aus. Allerdings sollen die Handwerker mit dem Rücken zum Tatort gestanden haben. Egal ob Kantholz oder nicht, das Ergebnis, dass der feige Anschlag im politischen Klima der rot-grünen „Berliner Republik“ befeuert und klammheimlich gefeiert wird, ist allein schon mehr als tragisch.

AfD-Chef Jörg Meuthen hatte sich im Vorfeld dafür ausgesprochen, die Videoaufnahmen zu zeigen. Eine öffentliche Anschauung des vorhandenen Bildmaterials könne „jeder Spekulation die Grundlage entziehen“.

Wie von Geisterhand

„Hohle-Gasse-Ghosting“: Magnitz-Video von Polizei manipuliert?

Von JOHANNES DANIELS | Es ist etwas faul im Stadtstaate Bremen – und was haben Staatsanwaltschaft und Polizei dabei auf dem „Kerbholz“ – respektive Kantholz ? Keine haarsträubende Verschwörungstheorie, sondern eine für jedermann mit bloßem Auge erkennbare Einzelbildanalyse zeigt, dass im „Beweisvideo“ zum Magnitz-Mordversuch videotechnisch getrickst wurde. Erinnerung zur „AntiFa-Zeckenbiss-Video-Affaire“ aus Chemnitz werden wach. Daraus resultierte eine veritable Staatsaffaire. Aber warum wurde in dem Bremer „Überwachungsvideo“ so deutlich und offensichtlich manipuliert?

Die Fakten zum offiziell vorliegenden Magnitz-Video:

In der Polizei-Pressemitteilung vom Freitag dazu heißt es: „Das Video zeigt (zum Teil in Zeitlupe) die relevanten Sequenzen des Ablaufs in ihrer Rohfassung, aufgenommen von zwei verschiedenen Kameras in der Sankt-Pauli-Passage beim Theater am Goetheplatz.“

Die Tat wurde auf zwei Überwachungskameras festgehalten. In der ersten Sequenz von Kamera 1 sieht man von Cuepunkt 0:00 bis 0:24 die Annäherung der Täter an Frank Magnitz hinter seinem Rücken und die Vermummung von zwei Angreifern zur Tatvorbereitung.

Bei 0:26 erkennt man nach dem Perspektivenwechsel bei Kamera 2 die menschenleere „Hohle Gasse“ der Sankt-Pauli-Passage, es sind noch keine Personen sichtbar.

Wie von Geisterhand befinden sich plötzlich bei Einzelbild-Cuepunkt 0:27 Täter und Opfer mitten im Bild der Gasse. In der Einzelbildanalyse noch deutlicher: Der vorherige Frame ist noch leer und im nächsten sind die Personen schon im Bild. In der Zeitlupe des Videos kann man diesen „Ghosting-Einblend-Effekt“ sogar mit bloßem Auge erkennen – bei 0:36: Aus dem leeren Überwachungsbild-Nichts tauchen plötzlich Täter und Opfer auf, mittels einfacher Kreuzblende geschnitten. Dazu braucht man nicht einmal ein Videoschnittprogramm, die YouTube-Pausentaste reicht vollkommen für die Evidenz der Fakten aus.

Bei 0:40 kann man in der Zeitlupe auch sehr deutlich einen helleren Schlaggegenstand erkennen, der für die starken Kopfverletzungen des Mordversuchs kausal war, ein Holz- oder Metallstück oder ein Schlagring, wie diese Argumentationshilfen gerne in AntiFa-Kreisen zum „Schlagabtausch“ (der Feine-Sahne-„Bundespräsident“ süffisant zum Fall Magnitz) mit Andersdenkenden verwendet werden. Und ein starker Hinweis dafür, warum der Bundestagsabgeordnete sofort besinnungslos zusammengebrochen ist.

Das Video von Kamera 2 ist zu Beginn erkennbar mit einer Kreuzblende geschnitten worden. Möglicherweise eine Fehlfunktion der Überwachungskameras? Nein, im gesamten Bildverlauf gibt es sonst keine ähnlichen Drop-Outs oder Bloobers.

Auch der Youtuber „Actuarium“ beweist objektiv und sauber recherchiert die Manipulation des Bremer Polizeivideos. Dieses Video ist derzeit auf der Seite der Bremer Polizei „Bremen – aber sicher!“ dubioserweise nicht mehr abrufbar: hier der Screenshot vom Samstag.

„Actuarium“ kommentiert dazu:

„Leider hat die Bremer Polizei das Überwachungsvideo vom Anschlag auf den AfD-Politiker Frank Magnitz geschnitten, eine Kreuzblende eingefügt und so potenziell die Gerüchteküche angeheizt – in der Szene direkt vor dem Schlag.

Ich hoffe, dass das alles durch ein schnelles Statement geklärt wird und dass dieses Statement allen, die schon seit Tagen Verdächtigungen gegen die Bremer Polizei verbreiten und unseren Staatsorganen jede Glaubwürdigkeit absprechen wollen, den Wind aus den Segeln nehmen wird“.

Der investigative Videokommentar zur Bluttat wurde seit Freitag bereits mehr als 50.000 mal verbreitet.

Rätselhaft blieb dennoch, warum das Bild der zweiten Kamera nicht direkt an der Stelle startet, an dem man alle Personen in der Sankt-Pauli-Gasse sieht und warum sich gerade die Bremer „Sicherheitsbehörden“ bewusst den nicht mehr zu verleugnenden Manipulationsvorwürfen aussetzen. Warum wurde gerade an dieser – für den Tathergang scheinbar unwichtigen Stelle – geschnitten? Haben Polizei und Staatsanwaltschaft etwas zu verbergen? Allein das Rumgeeiere, Widersprechen und Einräumen von Tatsachen der Bremer Staatsanwaltschaft in den letzten Tagen veranschaulicht die Konfusion in den dortigen Behörden: „Daraufhin sei Magnitz gestürzt und offenbar ungebremst mit dem Kopf aufgeschlagen“, hieß es zunächst.

Wir gehen davon aus, dass die gesamten Verletzungen allein dem Sturz geschuldet sind“, betonte Staatsanwaltschafts-Sprecher Frank Passade am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Am Tag danach wurde die Möglichkeit eines Schlaggegenstandes nicht mehr ausgeschlossen. Die Bremer Polizei ist dem SPD-Innensenator Ulrich Mäurer seit über zehn Jahren unterstellt, die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft dem SPD-Justizsenator Martin Günthner, SPD – seit neun Jahren. Er ist zugleich Vorsitzender der Bremerhavener SPD.

Doch die Staatsanwaltschaft bleibt „im Fall Magnitz“ nicht untätig: Seit Freitag ermittelt sie nun auch gegen den Bundestagsabgeordneten selbst – wegen des „Verdachts der Untreue“, so der gleiche Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Passade. Inhaltlich gehe es um Parteigelder, sagte er, ohne weitere Details zu nennen. Die Staatsanwaltschaft habe den Bundestag über die Ermittlungen gegen Magnitz informiert. Innerhalb der Frist von 48 Stunden habe das Parlament die Immunität des Abgeordneten nicht wieder hergestellt, erläuterte Passade. „Dadurch ist ein ordnungsgemäßes Verfahren möglich.“

Günthner verurteilte den Anschlag und erklärte, er wünsche Magnitz eine rasche und vollständige Genesung. „Die zuständigen Behörden werden alles dafür tun, um den oder die Täter zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen“, so der SPD-Vorsitzende von Bremerhaven.

Es ist an der Zeit, die Antifa als terroristische Vereinigung zu verbieten und ihre Mitglieder als Terror-Unterstützer entsprechend zu bestrafen, wie bereits in einigen Bundesstaaten der USA juristisch möglich. Leider ist in der rot-grünen „Berliner Republik“ das Gegenteil der Fall: Die Linksstaat-Terroristen werden von Seiten der Bundes- und Landesministerien mit Steuergeldern in größerer dreistelliger Millionenhöhe unterstützt. Ihnen werden Räumlichkeiten auf Staatskosten zur Verfügung gestellt. Auch in Bayern – dort verhilft sogar die CSU der AntiFa zu öffentlichen Steuermitteln. Im rot-grünen Bremen sowieso, dazu auch die Dokumentation „Der Linksstaat – Steuergeld und Verfassungsschutz als Waffen gegen die Opposition“.

Die Antifa Bremen hatte sich auf dem Portal de.indymedia.org in einem Schreiben zu dem Anschlag bekannt. Es enthält Passagen, die nahelegen, dass die heimtückische Tötung des Bundestagsabgeordneten aus niedrigen Beweggründen geplant war: „Der Antifaschistische Frühling Bremen gibt bekannt, dass wir den AfD-Politiker F. Magnitz am Montag gegen 18.00 Uhr Ortszeit von seinem faschistischen Gedankengut befreien wollten.“ Magnitz gehöre „wie jeder andere Nazi mundtot gemacht. – Der Antifaschistische Frühling wird kommen, macht Euch bereit!“

Von der Veröffentlichung des manipulierten Videos erhofft sich die Polizei nun Hinweise zur Ergreifung der „unbekannten“ Täter. Für Informationen, die zur Ergreifung und Verurteilung der Täter führen, bietet die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 3.000 Euro. Die Ermittler bitten um Hinweise unter der Rufnummer 0421 3623888 – oder direkt an die „Videokünstler“ von Innensenator Ulrich Mäurer.

In Zeiten der Relotius-Propaganda geht Glaubwürdigkeit anders: Die Bremer „Sicherheitsbehörden“ haben sich mit dem Schnitt ins eigene Fleisch geschnitten. PI-NEWS ist gespannt auf die Erklärung der Video-Fälschung.

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