Linke beklagen Kinderarmut in Sachsen und fordern deshalb Luxusunterkünfte für Illegale

Die Partei Die Linke hat sich wieder einmal lächerlich gemacht. Während die Linksfraktion Sachsen zutreffender Weise auf die Kinderarmut im Freistaat verweist, kritisiert sie im gleichen Atemzug die Unterbringung von Illegalen in Gemeinschaftsunterkünften. An dieser Stelle muss nach dem Willen der Linken viel mehr Geld investiert werden, um Merkels Goldstücke standesgemäß unterzubringen.

von Günther Strauß

Kinderarmut ist ein grauenhaftes Phänomen. In einem angeblich so reichen Land wie Deutschland ist es eine Schande, dass Kinder von Armut betroffen sind, teilweise nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tag bekommen. Dies hat auch die Linksfraktion Sachsen in einem Facebookbeitrag festgestellt. Allein im Freistaat Sachsen sind demnach 90.000 Kinder von Armut betroffen.

Doch wer nun glaubt, die Politiker der Linken in Sachsen würden sich nun dafür einsetzen, dass mithilfe von Steuergeld dieser Missstand beseitigt wird, der irrt gewaltig. Erst in der vergangenen Woche hat der Sächsische Landtag über 18 Millionen Euro zusätzlich für die Versorgung von Illegalen locker gemacht – und das nur rückwirkend für 2017 und 2018. Ab 2019 gibt es noch mehr. Dies wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, mit Verweis auf die Kinderarmut eine entsprechende Unterstützung sozial schwacher Familien zu fordern. Doch glauben Sie, die Partei Die Linke hätte sich dazu hinreißen lassen?

Natürlich nicht! Die Linkspolitikerin Juliane Nagel kritisierte vielmehr, dass es sogenannten „Flüchtlingen“ in Gemeinschaftsunterkünften so schlecht gehen würde. Wie bitte? Illegale Invasoren, die mit einer kostenlosen Rundumversorgung und vollständiger Integration in unsere Sozialsysteme sicherlich weniger zu leiden haben als Kinder, denen nicht einmal täglich eine warme Mahlzeit zur Verfügung steht, liegen der Linken mehr am Herzen.

Damit zeigte die Linkspartei einmal mehr ihre volksfeindliche Fratze. Mehr Doppelmoral geht selbst bei CDU und SPD nicht. Auf der einen Seite Kinderarmut beklagen und auf der anderen Seite eine noch bessere Versorgung von „Flüchtlingen“ fordern, das kann nur die Linke. Deutsche Obdachlose wären froh, wenn man ihnen eine Gemeinschaftsunterkunft zur Verfügung stellen würde. Doch diese sind den Linken egal. Bei „Flüchtlingen“ ist so etwas unmenschlich und ihnen gehört eine eigene Wohnung oder besser noch ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt.

Und weil es nicht reicht, setzte Juliane Nagel ihrer Forderung noch die Krone auf, indem sie meint, die Unterbringung Illegaler für bis zu zwei Jahre in einer Gemeinschaftsunterkunft verstoße gegen eine EU-Richtlinie. Vielleicht sollte Frau Nagel zunächst einmal die Dublin-Richtlinie lesen, wonach ein Asylbewerber in dem Land einen Asylantrag zu stellen hat, in dem er zuerst europäischen Boden betreten hat. Hinweise nimmt Frau Nagel gern per E-Post an juliane.nagel@slt.sachsen.de bzw. alternativ an bb-nagel@linksfraktion-sachsen.de entgegen.