Chérif Chekatt mittlerweile in Deutschland Polizei fahndet nun öffentlich mit FOTO nach Verdächtigem : Marokkanischer Moslem eröffnet das Feuer auf Passanten Islam-Terror am Straßburger Weihnachtsmarkt: Nach Schüssen 3 Tote

Nach Anschlag in Straßburg: Polizei fahndet nun öffentlich mit FOTO nach Verdächtigem

20:00 12.12.2018 Die ersten Fotos des mutmaßlichen Täters von Straßburg sind in den sozialen Netzwerken bereits seit mehreren Stunden im Umlauf. Nun hat die französische Polizei auch offiziell die Fahndung nach Chérif Chekatt mit einem Foto begonnen.

Die französische Polizei fahndet nun offiziell nach dem verdächtigen Chérif Chekatt.

Am Mittwoch ist ein offizieller Fahndungsaufruf mit einem Foto herausgegeben worden, in dem die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem 29-Jährigen gebeten wird.

Auch Ermittler in Deutschland fahnden unter Hochdruck nach dem mutmaßlichen Islamisten.

Laut den Behörden kann nämlich nicht ausgeschlossen werden, dass er sich mittlerweile in Deutschland befindet.

Gleichzeitig wird ausdrücklich davor gewarnt, den Gesuchten selbst zu ergreifen. Dieser sei „gefährlich”, warnte die französische Polizei im Twitter.

„Greifen Sie auf keinen Fall selber ein.”

Nach den vorhandenen Angaben ist Chekatt 1,80 Meter groß und hat eine „normale Statur”.

UPDATE The Telegraph 11.21:

„Der Islam gehört zu Europa!“

Frankreich sagt, es könne nicht “ausgeschlossen” werden, dass ein mutmaßlicher Terrorist in das benachbarte Deutschland geflohen sei, nachdem er mindestens drei Menschen getötet und 13 im ostfranzösischen Straßburg verletzt hatte.

Die Grenzkontrollen wurden verstärkt, und mehr als 600 Menschen, darunter Polizei, Truppen und Hubschrauber, waren dem Angreifer auf den Fersen, der in der Stadt “Terror” gesät hatte, sagte Innenminister Christophe Castaner.

Auf die Frage, ob er Frankreich verlassen habe, sagte der stellvertretende Innenminister Laurent Nunez: “Das kann nicht ausgeschlossen werden.”

Nach Angaben des Spiegels befand sich der Angreifer in Deutschland im Gefängnis bis 2017 wegen „schwerer“ Diebstahls, der vom Amtsgericht Singen in Bade-Württemberg an der Grenze zum Elsass ausgesprochen wurde. Danach wurde er nach Frankreich ausgewiesen.

Der Schütze, der in Straßburg geborene Cherif Chekatt, 29, stand auf einer S-Sicherheits- und Terror-Überwachungsliste. Anti-Terroristen-Staatsanwälte haben Ermittlungen eingeleitet.

Nunez sagte jedoch: “Das terroristische Motiv ist noch nicht festgelegt”.

Es wurden Fragen gestellt, wie es dem Angreifer gelungen war, der Gefangenschaft am Dienstagmorgen zu entgehen. Die Polizei sollte ihn wegen versuchten Mordes nach einem misshandelten bewaffneten Raubüberfall festnehmen. Er war jedoch geflüchtet und hatte in seinem Haus eine lange Gewehr- und Betäubungsgranate gefunden.

Fünf seiner mutmaßlichen Komplizen seien kurz vor dem Anschlag festgenommen worden, sagte Herr Nunez.

Kurz vor 20 Uhr war der Angreifer in der belebten Rue des Ofrèvres, bewaffnet mit einer automatischen Pistole und einem Messer, in der Innenstadt von Straßburg auf der Flucht.

Die Polizei gab an, der Angreifer wurde von patrouillierenden Soldaten erschossen und verwundet, bevor er vom Tatort floh. Laut France Info hat der Verdächtige einen Taxifahrer als Geisel genommen, um Soldaten zu entkommen. Der Fahrer sei Berichten zufolge unverletzt geflohen und sagte, der Schütze habe einen verletzten Arm.

Zwei Brüder von Chekatt festgenommen

Die französische Polizei hat Medienberichten zufolge fünf Personen festgenommen. Darunter sind zwei Brüder von Chérif Chekatt, schreibt «Le Figaro». Auch sie stehen auf der «Fiche S»-Liste. Chérif Chekatt befindet sich aber weiterhin auf der Flucht.

Chekatt sass 2013 auch in Schweizer Knast

Chérif Chekatt hat schon vier Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Singen (D) vor, das BLICK vorliegt. 2008 wurde er in Frankreich wegen mehrerer Einbruchdiebstähle zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. 2013 wurde er auch in Basel wegen mehreren Einbrüchen zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt, von denen er in der Schweiz ein Jahr und vier Monate absass. Wie «20 Minuten» schreibt, wurde er auch in Zürich straffällig. «Der gesuchte Chérif Chekatt ist der Kantonspolizei Zürich wegen eines Vermögensdelikts vor 6,5 Jahren bekannt», sagt Kapo-Sprecher Marc Besson.

In Singen (D) wurde er 2016 erneut wegen Einbrüchen zu zwei Jahren und 3 Monaten Gefängnis schuldig gesprochen.

Chekatt wuchs zusammen mit sechs Geschwistern im Elternhaus in Strassburg auf. Bis zum 16. Lebensjahr besuchte er die Schule.

Nach der Schule war er bei einer Gemeinde beschäftigt. Seit 2011 ist er arbeitslos und nach eigenen Angaben viel auf Reisen. Vor dem Gericht in Singen hatte er sich noch reumütig gegeben und versprochen, dass er sich um einen Ausbildungsplatz bemühen wolle.

Mutmaßlicher Attentäter von Straßburg war bis 2017 in Deutschland in Haft

Chérif C. soll bis 2017 wegen schweren Diebstahls in Deutschland in Haft gesessen haben. Nach dem Attentat auf den Straßburger Weihnachtsmarkt, bei dem drei Menschen getötet und zwölf verletzt wurden, befindet sich der Verdächtige weiter auf der Flucht.

Laut Medien ist er mit einem gestohlenen Taxi entkommen und verwundet.

Der 29-jährige Cherif C., der am Dienstagabend den wahrscheinlich terroristisch motivierten Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg verübt haben soll, war nach Angaben der dpa bis 2017 in deutscher Haft. Demnach war der französischer Staatsbürger mit nordafrikanischen Wurzeln vom Amtsgericht Singen wegen schweren Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Nach Verbüßung der Strafe wurde er 2017 nach Frankreich abgeschoben.

Der Täter ist noch immer flüchtig. Die deutsche Bundespolizei kontrolliert mehrere Grenzübergänge von Deutschland nach Frankreich. Es kommt zum Teil zu langen Wartezeiten. Derweil berichtet Reuters von einem Polizeieinsatz nahe der Kathedrale von Straßburg. Nähere Informationen liegen noch nicht vor.

Bei dem Anschlag am Dienstagabend am Straßburger Weihnachtsmarkt wurden nach Angaben der französischen Regierung drei Menschen getötet und zwölf zum Teil schwer verletzt.

Was bisher bekannt ist

Täglich sind rund 300 Polizisten und 160 private Wachleute auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt im Einsatz. Die Zufahrt für Autos ist drastisch eingeschränkt, Betonblöcke sollen Auto-Attentäter abhalten. „Die Terrorgefahr ist sehr hoch“, hatte Frankreichs Innenstaatssekretär Laurent Nunez im November bei einem Besuch zu Beginn des Straßburger Weihnachtsmarkts gesagt. „Die Vorkehrungen sind getroffen, um dieses für Straßburg und Frankreich so wichtige Ereignis mit seinen vielen Besuchern aus aller Welt zu sichern.“

Wieder gibt es Tote auf einem Weihnachtsmarkt: Knapp zwei Jahre nach dem verheerenden Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz mit zwölf Toten hat ein Täter den ältesten französischen Weihnachtsmarkt in Straßburg zum Ziel genommen. Vier Tote und 13 zum Teil schwer Verletzte, lautet die vorläufige Bilanz.

Schütze als potenzieller Gefährder verzeichnet
Das französische Innenministerium sprach von einem „ernsthaften Sicherheitsvorfall“ und forderte die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben. Einen ähnlichen Appell hatte zuvor auch Straßburgs Vize-Bürgermeister Alain Fontanel veröffentlicht. Über den Schützen sagten die Behörden, dass er bereits als potenzieller Gefährder vermerkt war.

Laut dem Sender France Info sollte der 29-Jährige am Dienstag wegen versuchten Mordes verhaftet werden, habe sich aber nicht Zuhause befunden. In seiner Wohnung seien allerdings Granaten gefunden worden. Zudem wurde der Mann laut Innenminister Castaner bereits wegen Delikten in Frankreich und Deutschland verurteilt.

Der Täter

Der Verdächtige, ein 29-jähriger Mann namens Chérif C., der 1989 in Straßburg geboren wurde, sollte heute Morgen wegen Mordes verhaftet werden, war aber nicht in seinem Haus, sagte eine Polizeiquelle gegenüber France 3.

Der identifizierte Schütze wurde bei den Behörden als “radikalisiert” geführt. Er soll bei einem Schusswechsel durch die Beamten der Einsatzgruppe verwundet worden sein. Nach Angaben des Innenministers war der Täter den Polizeidienststellen für Zivilrechtsverstöße bekannt.

Nach Angaben der Präfektur Bas-Rhin ist der Täter etwa 1,80 m groß, mit schwarzen Haaren und einem dunklen Mantel, so France 3.

Der Verdächtige stammt aus Hohberg im Strasbourger Stadtteil Koenigshoffen. Er wurde Berichten zufolge 2011 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, darunter sechs Monate wegen eines Angriffs mit einer Waffe.

Laut BFMTV soll der mutmaßliche Täter in Strasbourg “radikale Kreise” besucht haben.

Der Tathergang

Nach Angaben der Regionalzeitung wurden am 11. Dezember gegen 20 Uhr in der Innenstadt von Strasbourg Schüsse abgefeuert. Berichten zufolge eröffnete ein Schütze das Feuer am Place Kléber und löste Panik auf den Straßen aus, wie mehrere Videos in sozialen Netzwerken zeigen.

Die Schießereien fanden insbesondere in der Rue des Grandes Arcade statt, wo ein Toter beklagt wird, und in der Rue des Orfèvres, wo ein zweiter Toter beklagt wird.
Die Menschen vor Ort flüchteten sich in angrenzende Straßen. Es gab “Schüsse mit der Absicht zu töten”, hieß es aus dem Bürgermeisteramt.

Der Täter flüchtete in Richtung des Stadtteils Neudorf, wo ihn die Polizei und Anti-Terroreinheiten suchten. Nach Angaben der Polizei brach “ein Schusswechsel in dem Gebiet aus, in dem sich der Angreifer angeblich verschanzt hatte”. Ein Hubschrauber fliegt über dem Bezirk Neudorf. Der Angreifer wurde vor der Flucht Soldaten verwundet, so eine Polizeiquelle zu AFP.

Die Polizei rief vor dem Gebäude: “Es hat keinen Sinn, sich zu verstecken”. Sie brach die Tür des Gebäudes in der Rue d’Epinal 5 im Stadtteil Neudorf ein, in dem sich der Täter verschanzt haben soll. Die Polizei überprüfte die Gebäude 3, 5 und 7 der Rue d’Epinal im Stadtteil Neudorf. Die Operation war erfolglos. Die Suche läuft auf Hochtouren.

Gegenmaßnahmen

Innenminister Edouard Philippe aktivierte die interministerielle Kriseneinheit.

Die Antiterrorabteilung der Pariser Staatsanwaltschaft prüft derzeit in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Straßburg die Situation, so die Pariser Staatsanwaltschaft in Le Figaro.

Laut Le Figaro verließ Innenminister Christophe Castaner den Präsidentenpalast in Eile, als er die Nachricht von der Schießerei in Strasbourg erhielt. “Ich verfolge die Situation im Innenministerium. Unsere Sicherheits- und Rettungsdienste sind mobilisiert”, kündigte Castaner auf Twitter an.

Die Innenstadt wird über einen Sicherheitsbereich abgeschlossen, der sich etwa 200 Meter um den Place Gutenberg erstreckt. Die Rettungsdienste sind vor Ort. Der Straßenbahnverkehr wird derzeit unterbrochen, um die Sperrzone zu sichern, so die Präfektur Bas-Rhin.

Nach Angaben des Strasbourger Rathauses läuft derzeit eine Operation auf dem Place Broglie im historischen Zentrum. “Es gibt einen nachgewiesenen Verdacht auf eine zweite Person”, die an der Schießerei beteiligt sein soll, heißt es, während eine erste Person noch gesucht wurde.

Unterdessen gehen widersprüchliche Meldungen zu den Opfern ein. Eine andere Polizeiquelle und Mitarbeiter des Krankenhauses nennen vier Tote. Diese Angaben können sich im Laufe des Abends noch ändern.

Die Strasbourger Verwaltung fordert die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben.

LETZTES UPDATE Mittwoch, 00.45 Uhr – Am Dienstagabend eröffnete ein Mann am weltbekannten Weihnachtsmarkt am Place Kléber in der elsässischen Großstadt Straßburg das Feuer auf die Passanten. Die Präfektur des Départements Bas-Rhin bestätigt den Vorfall via Twitter. Teile der Stadt sollen derzeit komplett abgeriegelt und der Täter auf der Flucht sein. Die Bewohner wurden aufgefordert zu Hause zu bleiben, bis die Situation geklärt sei.

UPDATE:

00.45 Uhr: Roland Ries, der Bürgermeister von Straßburg bestätigte nun offiziell vier Todesopfer. Letzten Meldungen zufolge soll es sich beim Täter um den 29-jährigen, in Straßburg geborenen Chérif Chekatt, mit vermutlich marokkanischen Wurzeln handeln.

23.40 Uhr: Aktuell werden vier Tote gemeldet (diese Zahl wurde aber noch nicht offiziell bestätigt). Offiziell bestätigt sind zwei Tote und zwölf Verletzte. Der Täter soll bereits 2011 wegen eines bewaffneten Angriffs verurteilt worden sein.

22.40 Uhr: Der Täter soll sich im Stadtteil Neudorf der elsässischen Hauptstadt verschanzt haben. Der Täter hätte am Dienstagmorgen verhaftet werden sollen, wurde aber in seiner Wohnung nicht angetroffen. Aber es wurden Sprengsätze sichergestellt. Möglicherweise wurde so ein größerer Anschlag verhindert.

22.25 Uhr: Der immer noch flüchtige Täter soll identifiziert und als islamischer Gefährder polizeibekannt sein. Er soll von Soldaten angeschossen und verwundet worden sein. Aktuell soll es zwei Tote und 11 zum Teil schwer verletzte Personen geben.

22.12 Uhr: Mittlerweile spricht die französische Polizei von Terror! Derzeit acht Verletzte, davon einige schwer.

rstmeldung: Mindestens eine Person soll tödlich getroffen worden sein. Die französische Zeitung Le Point schreibt aktuell von drei Toten (diese Meldung ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt). Es gibt mehrere Verletzte. Das französische Innenministerium spricht derzeit nicht von „Terror“ aber von einem „ernsthaften Sicherheitsvorfall“.

Ein Anrainer filmte die Situation unter seinem Fenster: