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Immer mehr sexuelle Übergriffe durch „Unbekannte“

Sexuelle Belästigung scheint ein neuer Volkssport in der BRD zu sein. Jedenfalls muss man in letzter Zeit immer häufiger von derartigen Vorfällen in unseren Städten und auch auf dem Land lesen und hören. Doch mit Migration hat das alles nichts zu tun, schließlich sind die Täter allesamt unbekannt oder im Zweifel natürlich Deutsche.

von Günther Strauß

Es war ein schöner Donnerstagnachmittag im thüringischen Weimar. In einer Parkanlage war eine junge Frau mit ihrem Kinderwagen vom UNESCO-Platz in Richtung Ausgang zur Bad Hersfelder Straße unterwegs. Eine unbekannte männliche Person lief neben der jungen Mutter her und forderte sie auf, mitzukommen. Die Forderung war begleitet von mehreren obszönen Äußerungen. Die Frau fühlte sich bedrängt und lief schneller.

Doch der „Unbekannte“ folgte ihr und griff ihr ungeniert an die Brust. Die Frau hatte sich dabei so sehr erschrocken, dass sie stürzte. Geistesgegenwärtig fing sie laut an, zu schreien und der Täter flüchtete (wieder einmal?). Hinweise zum Täter nimmt die Polizei entgegen, sofern sie politisch korrekt formuliert sind.

Im Westen nichts Neues: Sexuelle Belästigung in Stuttgart

Bereits zwei Tage zuvor schlug ein „Unbekannter“ in Stuttgart zu. Auf einem Universitätsgelände an der Keplerstraße hatte der Mann bereits am 25. April mehrere Frauen, darunter eine 24-Jährige, sexuell belästigt. Damals beobachtete die junge Frau gegen, wie der Tatverdächtige mehrere andere Frauen in obszöner Weise ansprach und belästigte, bevor er gleiches mit der jungen Frau selbst machte. Sie ignorierte seine Äußerungen und rannte davon. Als die Hormonschleuder die junge Frau am Dienstag gegen 10:45 Uhr nun erneut belästigte, erkannte sie den 30-Jährigen wieder und alarmierte die Polizei. Die nahm den Tatverdächtigen daraufhin fest. Da von dem Wiederholungstäter keinerlei Gefahr ausgeht, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen selbstverständlich wieder auf freien Fuß gesetzt.

Auch junge Mädchen im Visier von Sexualstraftätern

Ein 17-jähriger „Unbekannter“ hat laut Polizei am vergangenen Mittwoch zwei 13- bis 14-jährige Mädchen in der Straße Langelohe vor der Berufsschule in Elmshorn (Kreis Pinneberg) sexuell belästigt. Die beiden Mädchen schoben ihre Fahrräder auf dem Fußweg und passierten eine Bushaltestelle. Gegen 11:20 Uhr soll der Täter eines der Mädchen unsittlich berührt haben. Währenddessen soll sein Begleiter die Fahrräder der Mädchen festgehalten haben, um sie so am Weitergehen zu hindern. Zeugen halfen den Mädchen, der Täter wurde vorläufig festgenommen. Nicht bekannt sind die Mädchen. Sie werden gebeten, sich gemeinsam mit ihren Eltern unter Telefon (04121) 8030 an die Kriminalpolizei in Elmshorn zu wenden.

Trotz PEGIDA: Frauen in Dresden werden Opfer von sexueller Gewalt

Ein 33-Jähriger soll in Dresden zwischen Februar und Juni in neun Fällen Frauen sexuell belästigt haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er soll Frauen in der Nacht und am frühen Morgen in Hauseingängen aufgelauert und sie dann unsittlich berührt haben. Als die Frauen laut um Hilfe riefen und sich massiv wehrten, ließ der Mann den Angaben zufolge von ihnen ab. Der mutmaßliche Täter konnte laut Polizei am Sonntag gefasst werden, als eines der Opfer ihn in Dresden auf der Straße wiedererkannte und die Sicherheitskräfte rief. Selbstverständlich handelt es sich auch hier beim Täter um einen „Unbekannten“.