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Das Schweigen der Metzger: Fleischermeister verwurstet Datenschutz

Die Fleischerei Walter aus Salzburg hat sich das Thema Datenschutz zur Brust genommen. Schließlich sind die Namen der Kunden streng genommen Daten. Eine persönliche Ansprache ist also erst nach einer Einverständniserklärung möglich. Die Lösung der Fleischerei ist kreativ und lustig – das zugrundeliegende Problem jedoch real klärungsbedürftig.

Seit 1967 gibt es im Herzen der Mozartstadt Salzburg die Fleischerei Walter, die mittlerweile in zweiter Generation geführt wird. 50 Jahre, in denen Kunden den Laden betreten, freundlich begrüßt und bedient werden. Kunden, die wiederkommen, die man beim Namen kennt, die mit Namen begrüßt werden.

Doch seit neustem fällt jedem, der die Metzgerei besucht, als erstes ein Schild auf:

Ja, die Fleischerei Walter hat die neue Datenschutz-Grundverordnung umgesetzt. Wer nicht will, dass der Verkäufer ihn beim Namen anspricht, soll sein Nicht-Einverständnis laut kundtun. „Wir wissen zwar nicht genau, mit was unsere Kunden dann nicht einverstanden sind“, fügt Fleischereibesitzer Hans Walter gegenüber Sputnik hinzu. „Aber zumindest haben wir einen Teil dieser Datenschutzverordnung sehr ernst genommen und auch praktiziert.“

Fleischvorlieben sind Daten

Natürlich hat die Metzgerei „Daten“ von ihren Kunden. Sie weiß, dass Frau Mayer Frau Mayer ist, sie weiß, welches Fleisch Herr Gruber am liebsten isst. Diese Daten ergeben sich beim Verkauf. Gespeichert sind sie in den Köpfen der Verkäufer. Sie einfach Löschen wird schwer. Bei Bestellungen kommen noch Telefonnummern hinzu, die temporär notiert werden.

Das alles sind Daten, theoretisch greift also das neue Datenschutzgesetz. Für Walter gilt damit: „Jede Kundschaft müsste eine Einverständniserklärung abgeben zu Daten, die wir aufschreiben.“ Genau deswegen haben sich mittlerweile einige Metzgereien den Kopf darüber zerbrochen, wie damit umzugehen sei. Sie kamen auf die lustige Lösung mit dem Schild, die aber letztlich Ausdruck einer Verunsicherung ist.

Wer soll die Daten kaufen wollen?

Für den Fleischereibesitzer macht diese Verordnung bei kleinen Gewerbetreibenden ohnehin keinen Sinn, denn: „Welche Daten sollen wir von unserer Kundschaft weitergeben? Wir können die Daten nicht weitergeben, weil das einfach in unseren Köpfen drin ist.“ Außerdem könnten kleine Geschäfte Daten nicht zu Geld machen wie die großen Konzerne, denn sie interessieren schlichtweg niemanden.

Und dann ist da natürlich noch das Flair, das die persönliche Begrüßung in traditionellen kleinen Läden ausmacht und sie gerade gegenüber den Supermärkten auszeichnet: „Unsere Kunden sind froh, wenn sie mit Namen angesprochen werden, wenn sie nicht anonym sind. In jedem Supermarkt sind sie anonym. Da weiß man den Namen nimmer von den Leuten. Bei uns werden sie mit Namen begrüßt und mit Namen verabschiedet“, so Walter.

Humor ist (derzeit) die Antwort

Die Kunden scheinen das ähnlich zu sehen: Sie reagieren auf das Schild mit einem Lächeln und Humor, so der Fleischereibesitzer. Bislang habe noch niemand von dem Ruf Gebrauch gemacht.