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Sanktionen gegen Russland sind gut: Macrons Mission in St. Petersburg: Russland soll in europäischer Familie bleiben

Ist die Eiszeit vorbei? Die großen Staaten Europas gehen trotz diplomatischer Krisen auf Russland zu. Das zeigt etwa die jüngste Charme-Offensive des französischen Präsidenten. Bryan MacDonald berichtet aus St. Petersburg zu Russlands neuer Rolle in der Welt.

Die Frage, ob Russland ein europäisches oder asiatisches Land oder beides ist, hat die Führer ebenso wie die Bürger dieses Landes seit Jahrhunderten beschäftigt. Der französische Präsident Emmanuel Macron glaubt, die Antwort zu kennen.

Aber fangen wir von vorne an: Unter dem Teilnehmern des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) waren Vertreter von Staaten, die insgesamt für rund 30 Prozent des globalen BIP verantwortlich sind. Und es war eine illustre Besetzung: Macron und Wladimir Putin neben dem japanischen Premierminister Shinzo Abe, dem chinesischen Vizepräsidenten Wang Qishan und der IWF-Chefin Christine Lagarde.

Tatsächlich hat sich am Freitag so viel an kollektiver Macht versammelt, dass John Micklethwait von Bloomberg, der als Moderator fungierte, witzelte, dass dies das Ergebnis von Donald Trumps einzigartiger Fähigkeit wäre, Menschen zusammenzubringen. So humorvoll dies auch gemeint gewesen sein mag, brachte dies immer noch eine Amerika-zentrierte Einstellung an den Tag, die in der heutigen Welt nicht mehr zeitgemäß ist.

Deutschland und Frankreich wollen Abschied Russlands aus Europa verhindern

Was in St. Petersburg wirklich geschah, war eine Art Tauziehen, bei dem die Russen mit Ost und West flirteten, während sie weiter darüber nachdachten, auf welcher Seite ihr Brot in Zukunft tatsächlich gebuttert werden würde. Während Washington und seine “special friends” in London nicht allzu beunruhigt über die Abwanderung Russlands in Richtung Asien zu sein scheinen, sind Frankreich und Deutschland darüber alarmiert. Die Vertreter dieser beiden Staaten kamen beim SPIEF ständig auf das Thema zurück. Bis Macron seinen Standpunkt klarmachte:

Russland ist ein unveräußerlicher Teil Europas. […] Fehler sind in der Vergangenheit gemacht worden, […] wir müssen daran arbeiten, unsere Spaltungen in vielen Fragen zu beseitigen”, sagte er.

Der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schroeder hatte sich zuvor auf das gleiche Thema eingestellt: Er hob hervor, wie wichtig eine Energiepartnerschaft mit Russland für Europa sei. Für Versuche der USA, die geplante Nord-Stream-2-Pipeline zu stoppen, hatte er nur Spott übrig. Man würde derzeit nicht nach “Beispielen für eine hohe Regierungsführung” in Washington Ausschau halten.

Russische Analysten, die ebenfalls in dieser Woche anwesend waren, bekräftigten Schröders Behauptung, dass die US-Amerikaner mit den Sanktionen gegen Russland vor allem ihre Geschäftsvorteile im Sinn haben. Und Putin selbst warnte davor, dass protektionistische Maßnahmen schließlich zu einer verheerenden globalen Krise führen könnten.

Das System der multilateralen Zusammenarbeit, dessen Aufbau Jahre gedauert hat, darf sich nicht mehr weiterentwickeln. Es wird auf eine sehr grobe Weise gebrochen. Das Brechen der Regeln wird zur neuen Regel”, sagte der russische Präsident.

Putin und Xi als Reagan und Thatcher von heute?

Es ist recht faszinierend, wie sich der Diskurs des SPIEF von der heute in London und Washington vorherrschenden isolationistischen Rhetorik unterschied. Putin sprach sich für Freihandel und Investitionen sowie für die Offenheit gegenüber chinesischen Unternehmen aus, die in Russland tätig sind, und gegenüber den damit verbundenen Menschen, die in diesem Zusammenhang hierherziehen. Ein italienischer Besucher des Forums merkte an, wie die Welt seit Thatcher und Reagan auf den Kopf gestellt worden wäre. Ursprünglich seien diese es gewesen, die diese Agenda vorangetrieben hätten:

Hätten sie sich vor 30 Jahren je vorstellen können, dass Moskau und Peking für die kapitalistische Globalisierung eintreten würden?

Während Wang und Abe über viele Jahre hinweg von respektvollen gegenseitigen Beziehungen sprachen, war Macron in einer völlig anderen Position. Doch das junge französische Staatsoberhaupt wollte den bescheidenen Gast spielen: Er begann seine Rede mit einer Hommage an die Toten von Leningrad, die der Blockade während des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fielen. Dann zitierte er ausgiebig aus Leo Tolstois “Krieg und Frieden” und lobte Judo – die Lieblingssportart des russischen Präsidenten.

Anschließend sagte er stolz, dass die französische Wirtschaft trotz “schwieriger Zeiten” in Russland bliebe. Dies allerdings erst, als die anwesenden Russen ihn mit dem Umstand konfrontiert hatten, dass Paris einer der energischsten Befürworter der westlichen Sanktionen war, die der russischen Wirtschaft geschadet haben.

“Hauptsächlich Europäer, aber auch ein bisschen Asiaten”

Insgesamt herrschte auf dem Forum eine ausgesprochen freundliche Atmosphäre. “Man schaut auf die russische Kultur und es ist alles europäisch: von Puschkin über Tolstoi und Rachmaninoff bis Tschaikowsky. Trotz der Geografie ist dies in keiner Weise ein asiatisches Land”, stellte ein Aussteller aus Lyon fest.

Doch, bei aller Liebe – die Russen halten sich ihre Optionen offen. Putin wies darauf hin, dass das französische Engagement in Russland nicht so substanziell ist wie viele glauben mögen. “Finnlands Fortum investierte sechs Milliarden Euro in Russland, während ganz Frankreich 15 Milliarden Euro investierte”, sagte er Macron, nachdem dieser zuvor gesagt hatte, Frankreich wolle der größte Direktinvestor in Russland werden.

Putin erläuterte, warum dieses Ziel ehrgeizig war: “Der Handel mit Europa war einmal 450 Milliarden Dollar wert, jetzt ist er um die Hälfte zurückgegangen. Mit China wird der Handel bald 100 Milliarden Dollar erreichen.” Doch trotz dieser gelegentlichen Realitätsprüfungen schienen sich “Wladimir” und “Emmanuel” gut zu verstehen.

Die russischen Wirtschaftsdelegierten plädierten dafür, dass ihre Beamten auf allen Seiten spielen sollen: “Russland sollte mit jedem befreundet sein.” Warum sich Russland entscheiden müssen sollte, fragte auch Alina Ustinowa aus dem Rostower Gebiet. “Wir sind hauptsächlich Europäer, aber auch ein bisschen Asiaten und wir müssen mit allen handeln. Selbst die Amerikaner sind willkommen, sollten sie wieder zur Vernunft zurückkehren. Ich sehe nichts Falsches daran, am Freitagabend mit den Franzosen und am Samstag mit den Chinesen zu tanzen.”