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Tatverdächtiger Guineer: 120.000 Euro Kosten für Unterbringung

Altstadt von Celle: 65.000 Euro Unterbringungskosten im Jahr 2017 Foto: Pixabay

Die Kreisverwaltung bezifferte die Kosten für die Heimunterbringung eines angeblich 17-Jährigen aus Guinea mit rund 51.000 Euro für das Jahr 2016 und etwa 65.000 Euro im Jahr 2017. Im Dezember letzten Jahres hat er eine Frau mit einer abgebrochenen Flasche schwer verletzt, weil sie ihn zurückgewiesen hatte.

CELLE. Die Unterbringungskosten für einen mutmaßlichen Kriminellen aus Guinea im niedersächsischen Landkreis Celle haben für Kritik gesorgt. Die Kreisverwaltung bezifferte die Kosten für die Inobhutnahme und Heimunterbringung von Hamidou S. auf rund 51.000 Euro für das Jahr 2016 und etwa 65.000 Euro im Jahr 2017, ergab eine Anfrage der AfD-Ratsfarktion Celle.

„Das ist einfach Wahnsinn, was hierzulande mit den Steuergeldern passiert. Wie viele Jahre muß hier ein ‘Normalverdiener’ arbeiten, um dieses Geld anzusparen?“ fragte AfD-Fraktionsgeschäftsführer Anatoli Trenkenschu.

In den Fokus der Öffentlichkeit geraten war Hamidou S. Anfang Dezember 2017. Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann eine 22 Jahre alte Frau mit einer abgebrochenen Flasche schwer verletzt haben, weil sie seine Annäherungsversuche zurückgewiesen hatte.

Widersprüchliche Angaben zum Alter

Die Frau war nach einem Barbesuch am frühen Morgen des 2. Dezember lebensgefährlich am Hals verletzt worden. Wenige Stunden nach dem Angriff faßte die Polizei den Verdächtigen. Er gab an, 17 Jahre alt zu sein. Bereits im Januar 2017 hatte das Kreisjugendamt ein Altersgutachten in Auftrag gegeben, das zu dem Schluß kam, daß der Mann „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit über 18 Jahre alt ist“, meldete die Celler Presse. Ein weiteres Gutachten der Polizei ergab, daß der Mann zum Tatzeitpunkt mindestens 26 Jahre alt gewesen sein soll.

Für die AfD ist nicht nachvollziehbar, warum der tatverdächtige Flüchtling nicht abgeschoben wurde. Hamidou S. war über Spanien nach Europa gekommen. Nach geltendem EU-Recht wäre dieses Land für die Bearbeitung seines Asylantrags zuständig gewesen. Spätestens nach der Feststellung der Volljährigkeit hätte er nach Spanien ausgewiesen werden müssen, beklagte Trenkenschu und kündigte an, in diesem Punkt bei der Verwaltung nachzuhaken. (ls)

jungefreiheit.de