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Razzia: Waffen bei Berliner Islamisten entdeckt

Kriegsgerät: Von der Polizei beschlagnahmte Schnellfeuergewehre. Foto: dpa/Polizei Berlin

Bei einer Razzia im Umfeld eines mutmaßlichen Islamisten haben Polizisten in der Nacht zum Mittwoch vier Orte in Berlin durchsucht. Bei dem Großeinsatz in den Bezirken Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf beschlagnahmten die Beamten Revolver, Waffenteile und zwei Sturmgewehre AK47 sowie mehrere Hundert Schuss scharfer Munition. In einer Shisha-Bar in Kreuzberg nahmen die Beamten Ömer A. fest, einen 40-jährigen Deutschen türkischer Herkunft.

Er stehe im Verdacht, dem islamistischen Umfeld anzugehören, erklärten Generalstaatsanwaltschaft und Polizei. Es habe die Besorgnis bestanden, dass die Waffen für Anschläge genutzt werden könnten. Das Drogendezernat des Berliner Landeskriminalamtes war auf seine Spur gekommen. Am 28. Juni hatten die Fahnder in Charlottenburg einen Rauschgiftdealer festgenommen.

As-Sahaba-Moschee in der Weddinger Torfstraße

Der 27-Jährige hatte Marihuana, Amphetamin in zweistelliger Liter- und Kilogrammzahl, Tausende Ecstasy-Tabletten und hundert Gramm Kokain gehortet. Die Polizisten fanden bei ihm auch acht scharfe Schusswaffen, darunter ein Sturmgewehr und eine Schrotflinte. Der Dealer kam in Untersuchungshaft und wurde dort weiter vernommen, weil die Ermittler wissen wollten, wo er seine Waffen her hatte.

Zu den Fund gehören auch mehrere Kisten Munition.
Foto: Polizei Berlin

Die weiteren Ermittlungen ergaben dann Hinweise auf den 40-jährigen Ömer A. Die Fahnder begannen, den 40-Jährigen und sein Umfeld verdeckt zu observieren. Sie stellten zwar fest, dass er nicht mit Drogen handelte, jedoch über scharfe Schusswaffen verfügte. Und Ömer A. besuchte regelmäßig eine radikale Moschee. Nach Informationen der Berliner Zeitung handelt es sich um die As-Sahaba-Moschee in der Weddinger Torfstraße.

Aggressivität und Waffenbesitz

Die Moschee ist dem Verfassungsschutz seit Jahren als Treffpunkt der salafistischen Szene bekannt. Dort finden nach Angaben der Behörde regelmäßig „Islam-Seminare“ statt, in denen salafistische Ideologie vermittelt wird. In letzter Zeit stellten die Fahnder bei Ömer A. eine „gesteigerte Gewaltbereitschaft“ fest. Sie habe sich nicht auf eventuell geplante islamistische Anschläge bezogen, hieß es bei der Polizei.

Er habe sein direktes Umfeld bedroht. Laut einem Polizeisprecher gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass der 40-Jährige oder jemand aus seinem Umfeld einen Anschlag plante. Seine Besuche einer Salafisten-Moschee, seine Aggressivität und sein Waffenbesitz veranlassten die Generalstaatsanwaltschaft schließlich, gegen den 40-Jährigen vorzugehen. Die Fahnder durchsuchten seine zwei Wohnungen, sein Büro sowie die Wohnung seiner Ex-Frau.

Geldwäsche mit Briefkastenfirmen

Nach Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft stellten sie 20 bis 30 Kisten Munition sicher. Ömer A. sollte noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 40-Jährige ist bereits vorbestraft. Im März dieses Jahres verhängte ein Gericht gegen ihn eine Bewährungsstrafe wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. In der Verhandlung gab er an, er sei von Beruf „Verkäufer“.

Die Ermittler versuchen jetzt unter anderem die wirtschaftlichen Verhältnisse des Festgenommenen zu ergründen. Er hatte offenbar ein Geflecht von Briefkastenfirmen – darunter Immobilien- und Baufirmen. Es besteht der Verdacht, dass sie für Geldwäsche aus kriminellen Geschäften genutzt wurden.

Eines der vier von der Polizei aufgesuchten Objekte im Bezirk Reinickendorf ist ein heruntergekommenes Wohnhaus am Ritterlandweg; an diese Adresse wird die Post für Ömner A. geschickt. Die Bewohner haben ihn dort nie gesehen. Zwar hat er dort einen Briefkasten und eine spartanisch eingerichtete Wohnung. Doch diese wurde von ihm nie genutzt.