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Thilo Sarrazin: „Unsere Völker werden in Europa unwiderruflich zur Minderheit im eigenen Land – wenn wir so weitermachen“

„Die Migrationszahlen, die wir in Europa verkraften können, mindern den demographischen Druck in Afrika und im Nahen Osten nicht, erklärt Autor, Publizist und SPD-Mann Thilo Sarrazin bei seiner Rede auf dem Hambacher Fest.

„In der Frage von Einwanderung und im Umgang mit dem Islam geht es um die ethnische, um die kulturelle und um die gesellschaftliche Zukunft Deutschlands. Dabei darf man sich nicht feige zurückhalten“, lauten die mahnenden Worte von Thilo Sarrazin (Deutschland schafft sich ab) bei seiner Rede auf dem Hambacher Schloss vergangenes Wochenende. Mir starkem Beifall bekräftigte das Publikum seine und viele weitere Aussagen.

Nach seinen Ausführungen über die „Gemeinsame Erklärung 2018“ und die oft nicht ernst zunehmenden Kommentare darüber in den etablierten Medien kommt er über das Thema Grenzen und Grenzsicherung auf das Problem der Einwanderung zu sprechen.

Sein Fazit: Die Menschen, die zu uns kommen, entlasten ihre Heimatländer demografisch keineswegs, schaffen uns aber viele Probleme.

Wörtlich sagt er dazu und holt sich die Statistiken zu Hilfe: „Auf dem Höhepunkt des Bevölkerungswachstums von 1815 bis 1860 ist die deutsche Bevölkerung um 15 Millionen Menschen bzw. 50 Prozent gewachsen. Heute wächst die Bevölkerung in den islamischen Ländern, in Afrika und Asien jedes Jahr um 45 Millionen Menschen. Soviel Menschen, wie der gesamte deutsche Bund im Jahre 1865 hatte. Und in den Krisenländern wie Afghanistan oder Irak hat sich die Bevölkerung in den letzten 25 Jahren verdoppelt. Und sie verdoppelt sich weiter alle 25 Jahre.“

Interessant sei übrigens, fährt er fort, dass im gesamten nahen Osten und in Afrika die Geburtenrate und die Vermehrung der Menschen umso höher sei, je mehr wir dort militärisch intervenierten. Die absoluten Rekordhalter seien dabei Syrien, Irak und Afghanistan. Und in Nigeria habe sich die Bevölkerung in den letzten 50 Jahren mehr als verfünffacht und dieses Land alleine werde bald mehr Menschen haben als ganz Europa – und im Jahr 2050 mehr als die USA.

Die Migrationszahlen, die wir in Europa verkraften können, mindern den demographischen Druck in Afrika und im Nahen Osten nicht. Das sagt die reine Zahlenarithmetik.“ 

Und jetzt staunt Sarrazin, dass Politiker und Medienleute „offenbar nicht rechnen können.“ Für uns sei die Frage, ob im Jahr 50 000 Muslime oder keine, oder 150 000 oder 500 000 einwanderten, eine reine Lebens- und Existenzfrage. Im nahen und mittleren Osten und in Afrika falle das gar nicht auf.

Sarrazin: „Wo sich die Zahl der Menschen jedes Jahr um 45 Millionen vermehrt, übrigens mehrheitlich in Ländern, die gar nichts für ihre eigene landwirtschaftliche Versorgung tun können, fällt es gar nicht auf, ob jedes Jahr 500 000 nach Europa verschwinden. Das heißt, wir entlasten diese Länder gar nicht, sondern schaffen uns Probleme, ohne diese Länder zu entlasten.

Deswegen, und das wolle er betonen:

Mit schnell beziehe er sich auf einige wenige Jahrzehnte.

Aber – „wer das so klar sagt, wird von dem großen Teil der Medien aber auch im politischen Raum unter Generalverdacht rechten Denkens gestellt, wenn nicht sogar Schlimmeres. 

Sehe Sie die gesamte Rede von Thilo Sarrazin in Wort und Bild hier: