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Nach verweigertem Haftantritt: Geisteskranke 89-jährige „Nazi-Oma“ in Nordrhein-Westfalen verhaftet

AP Photo / Bernd Thissen/dpa via AP

Die 89-jährige Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, auch bekannt als „Nazi-Oma“, ist am Montag in Nordrhein-Westfalen verhaftet und in ein Gefängnis gebracht worden. Das meldet die Agentur dpa.

Im August 2017 hatte das Amtsgericht im niedersächsischen Verden die Dame wegen Volksverhetzung in acht Fällen schuldig gesprochen und zu zwei Jahren ohne Bewährung  verurteilt.

Die Holocaust-Leugnerin hätte nun am 2. Mai dieses Jahres ihre Gefängnisstrafe antreten sollen. Sie erschien aber nicht zum Haftantritt.

Am Sonntag wurde ein Haftbefehl gegen sie erteilt. Die Haftfähigkeit von Haverbeck hat laut der Staatsanwaltschaft ein amtsärztliches Gutachten bestätigt.

Haverbeck ist in der rechtsextremen Szene sehr gut bekannt. Sie leugnet immer wieder den Holocaust. Bereits mehrmals wurde sie zu Geld- und Haftstrafen verurteilt.

Im September und Oktober 2016 wurde die Deutsche zu acht bzw. elf Monaten Haft verurteilt. Auch im Jahr 2015 hatte das Amtsgericht Hamburg gegen die Deutsche eine zehnmonatige Gefängnisstrafe verhängt.

Im Gefängnis saß sie aber noch nie.

am 22.11.2016 Zweieinhalb Jahre Haft für 88-jährige Holocaust-Leugnerin

Das Amtsgericht im niedersächsischen Verden hat die 88-jährige Ursula Haverbeck wegen Volksverhetzung zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, wie deutsche Medien berichten. Es ist jedoch nicht die erste Strafe für die betagte Dame, auch bekannt als „Nazi-Oma“.

Haverbeck soll in keiner Weise einsichtig gewesen sein und leugne den Holocaust „wider besseren Wissens“, begründete Richter Christoph Neelson seine Entscheidung. Die Deutsche hatte in mehreren Beiträgen für die in Verden herausgegebene Zeitschrift „Stimme des Reiches“ den Holocaust geleugnet.

Während der Gerichtsverhandlungen habe Haverbeck außerdem erneut behauptet, das Lager in Auschwitz sei kein Konzentrationslager, sondern ein Arbeitslager gewesen, wo kein einziger Mensch in Gaskammern ums Leben gekommen sei.

Der Prozess in Verden sei von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet worden, da es bei den vergangenen Gerichtsterminen gegen Haverbeck mehrfach Störungen durch rechtsextreme Unterstützer gegeben habe.

Es ist nicht die erste Haftstrafe, der sich Haverbeck unterziehen muss. Erst im September und Oktober wurde die Deutsche zu acht bzw. elf Monaten Haft verurteilt. Auch im Vorjahr hatte das Amtsgericht Hamburg gegen die Deutsche eine zehnmonatige Gefängnisstrafe verhängt. Keines dieser Urteile ist allerdings bislang rechtskräftig. Ob die Dame tatsächlich ins Gefängnis muss, bleibt vorerst offen. Haverbeck habe bereits angekündigt, gegen das neue Urteil Berufung einzulegen.

Bitte lesen: Auschwitz, Vernichtungslager Birkenau

Quelle:Sputnik