Sollten wir den Amtseid abschaffen? Was ist CSU? ein kleiner Hund der ständig bellt! Husch, husch ins Körbchen! Merkel pfeift Drehhofer immer zurück
Alle Kategorien

Angst vor großem Krieg Syrien-Wahnsinn: Erste US-Raketen auf Damaskus! Westliche Bomben sind immer gute Bomben

In der Nacht auf Samstag ließ US-Präsident Donald Trump seinen Worten erste Taten folgen: Er erklärte in einer Rede an die Nation, die USA, Frankreich und Großbritannien hätten mit Militärschlägen gegen Syrien begonnen. Drei Ziele wurden angegriffen (siehe auch Video oben), mehrere Soldaten und auch Zivilisten verletzt. Russland schäumt vor Wut und drohte umgehend „Konsequenzen“ an. Die Angst vor dem ganz großen Krieg ist berechtigt.

Wenige Stunden, nachdem die ersten Marschflugkörper in Damaskus und Homs einschlugen, meldete das Pentagon, dass die Angriffe „vorerst beendet“ seien. Es habe sich um Präzisionsschläge gegen die Infrastruktur der chemischen Waffenproduktion des Landes gehandelt. Laut Beobachtern seien mehrere militärische und Forschungseinrichtungen sowie eine Lagerstätte für Sarin attackiert worden. Das deckt sich mit offiziellen Berichten aus Washington, London und Paris. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, das Land bekämpfe die „amerikanisch-britisch-französische Aggression“ mittels Luftabwehr.

Kämpfe in Syrien forderten bereit 354.000 Menschenleben
Die Gewalt in Syrien hält nun bereits seit sieben Jahren an: In der ersten Hälfte des Jahres 2011 war im Rahmen des arabischen Frühlings gegen Machthaber Bashar al-Assad und seine Regierung protestiert worden. Das Regime setzte die Armee gegen die Demonstranten ein. Das war der Beginn der bewaffneten Auseinandersetzung. Hunderte Menschen kamen in den ersten Monaten ums Leben, inzwischen sind es rund 354.000!

Religion spielt große Rolle
Mitte 2011 organisierte sich die Freie Syrische Armee (FSA) und setzte sich gegen die Regierungstruppen zur Wehr. Immer mehr Soldaten liefen von der regulären Armee zur FSA über und vertrieben Assads Truppen. In diesen Gebieten bildete sich ein Machtvakuum, das sich zahlreiche Rebellentruppen zunutze machen wollten. Immer mehr Gruppierungen beteiligten sich am Bürgerkrieg in Syrien. Die Motive dafür waren ganz verschieden. Eine große Rolle spielt jedoch der anhaltende Konflikt zwischen shiitischen und sunnitischen Moslems.

Im Laufe der Zeit griffen auch immer mehr Länder in den Konflikt ein. Neben der finanziellen Unterstützung für manche Gruppierungen gab es auch offizielle Interventionen. Rund um die USA formierte sich 2014 eine westliche Allianz, die den Islamischen Staat aus der Luft bekämpfte. 2015 begann Russland die syrischen Regierungstruppen mit Luftwaffeneinsätzen zu unterstützen.

Der UNO-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura sah sich zu düsteren Aussagen veranlasst: „Ich habe einen Punkt erreicht, wo ich zu ersten Mal seit vier Jahren Sorge um die internationale Sicherheit ausdrücke.“ Mehr als jemals zuvor drohen die Interessen regionaler und globaler Mächte zu „absolut verheerenden Konsequenzen“ zu führen. Er hat Angst vor dem ganz großen Krieg.

Weiterlesen bei Krone.at

 

 

Hits: 11

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.