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Joggen nur noch mit Keuschheitsgürtel? Danke, Frau Merkel!

Von Peter Haisenko  Safe Shorts für Frauen? Das ist “bei Lichte betrachtet die totale Kapitulation vor einer im Mittelalter stecken gebliebenen Kultur, die sich dank Merkels Einladung zunehmend bei uns breit macht. Ist das nicht ein Anzeichen für fortschreitendes Staatsversagen?” Peter Haisenko sagt: “Danke, Frau Merkel!”

Ist das positiv? Vor einigen Tagen wurde im ÖR-Fernsehen berichtet, dass nun „Safe Shorts“ zum Joggen auf den Markt kommen, die Frauen vor Vergewaltigung schützen sollen.Foto: iStock

Was haben wir uns nicht für realitätsverachtende Plattheiten anhören müssen, wenn es um die Abwehr sexueller Gewalt von Migranten geht. Armlänge Abstand halten und ähnlicher Unsinn. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Thema kommerzialisiert wird: Die „Safe Shorts“ stehen jetzt zum Verkauf.

Was haben wir uns nicht für realitätsverachtende Plattheiten anhören müssen, wenn es um die Abwehr sexueller Gewalt von Migranten geht. Armlänge Abstand halten und ähnlicher Unsinn. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieses Thema kommerzialisiert wird: Die „Safe Shorts“ stehen jetzt zum Verkauf.

In einem Rechtsstaat hat der Staat mit seinem Gewaltmonopol die Aufgabe, seine Bürger (in diesem Fall -innen!) vor Übergriffen zu schützen. In den letzten Jahren kommt er dieser Pflicht immer weniger nach, wie serienweise begangene sexuelle Übergriffe bei Großveranstaltungen wie Silvesterpartys, Fanmeilen usw. sowie etliche sexuell motivierte Morde belegen.

Über die Vielzahl der Übergriffe, über die mit Rücksicht auf die Migranten nicht berichtet wird, kann man nur spekulieren. Aber das Problem ist existent und nicht mehr wegzudiskutieren. Da wird man im Kanzleramt erfreut zur Kenntnis nehmen, dass jetzt eine privatwirtschaftliche „Lösung“ angeboten wird, die das komplette Staatsversagen in diesem Bereich kaschieren soll.

Die Sache hat allerdings einen gewaltigen Haken und wer auch nur ein wenig darüber nachdenkt, wird ihn sofort erkennen: Würde nämlich eine erhebliche Anzahl von Frauen künftig nur noch mit „Safe Shorts“ durch die Parks laufen, dann müsste man nicht lange darauf warten, bis das Tragen dieser Keuschheitsgürtel des 21. Jahrhunderts zur allgemeinen Pflicht erhoben wird.

Um die Tragweite dieses Vorgangs zu erfassen, muss wieder einmal der Umkehrschluss bemüht werden. Heißt: Frauen, die sich weigern, diese unwürdige Schutzmaßnahme anzulegen, müssen damit rechnen, im Zweifelsfalle als sexuelles Freiwild diffamiert zu werden.“

Ich kann mir gut Claudia Roth vorstellen, die dem Opfer einer Vergewaltigung vorwirft, „selber schuld“ zu sein, weil sie sich nicht mit dem Tragen einer solchen Hose davor bewahrt hat, vergewaltigt zu werden. Aber kann eine „Safe Shorts“ überhaupt schützen, wenn die Trägerin selbst die Zahlenkombination für das Schloss kennt?

Wird sie nicht mit einem Messer am Hals oder nach einer ausreichenden Anzahl von Schlägen diese Zahlen preisgeben? Vermutlich wird sie das tun, weil sie überleben will.

Genau das aber kann sie vor Gericht in arge Nöte bringen, wenn es um den Nachweis einer Vergewaltigung geht. Der Anwalt des Täters wird nämlich kaltschnäuzig argumentieren, dass die Trägerin der Schutzvorrichtung deren Öffnung ja „freiwillig“ zugelassen hat.

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