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Orban feiert „schicksalhaften“ Sieg in Ungarn

Bild: AFP, stock.adobe.com, krone.at-Grafik

Ein langer Wahltag in Ungarn hat der regierenden rechtsnationalen Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban den dritten Wahlsieg in Folge beschert. Erst kurz vor 23 Uhr konnte ein vorläufiges Ergebnis verkündet werden, nachdem ein unerwarteter Ansturm auf die Wahllokale stattgefunden hatte. Nach Auszählung von rund 96 Prozent der abgegebenen Stimmen führt Orbans Partei die Liste der Parteien klar an. Zu den Klägen von Roxettes „Listen To Your Heart“ und „Viktor, Viktor!“-Rufen begab sich Orban vor seine Wähler, um trotzdem schon seine Siegesrede zu halten. Diese begann der Ministerpräsident mit den Worten: „Wir haben gewonnen!“

„Ungarn hat heute einen schicksalhaften Triumph gefeiert! Nach so einem Sieg muss man aber bescheiden sein. Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Wählern bedanken. Die hohe Beteiligung hat alle Zweifel begraben“, stellte Orban vor seinen versammelten Fans und Parteimitgliedern klar. An seine Wahlhelfer gerichtet meinte der 54-jährige Politiker: „Es war gut, mit euch zu kämpfen. Ihr alle habt ermöglicht, dass wir Ungarn verteidigen.“ Ungarn sei zwar noch nicht dort, „wo wir hin wollen, aber wir sind auf einem guten Weg dorthin“, verriet Orban.

Daten der Wahlbehörde in der Nacht auf Montag mit einem Auszählungsgrad von rund 96 Prozent gaben der rechtskonservativen Regierungspartei sogar 133 der 199 Mandate und damit knapp eine Zweidrittelmehrheit.

Parlament mit fünf Parteien und Zweidrittelmehrheit für Fidesz?
Auf Platz zwei schaffte es am Wahlsonntag die ebenfalls als rechtsnational geltende Partei Jobbik mit 26 Mandaten. Das Bündnis aus Sozialisten (MSZP) und der Kleinpartei Parbeszed (Dialog) erhielt 20. Auch die Grünen (LMP) und die linksliberale DK des ehemaligen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany sind nach diesen Angaben mit acht bzw. neun Mandaten im Parlament vertreten.

Die politische Landkarte Ungarns ist auf jeden Fall orange gefärbt mit ein paar Tupfern anderer Parteifarben.

Einzelne Wahllokale in Budapest hielten trotz des offiziellen Wahlschlusses um 19 Uhr gar bis kurz vor 23 Uhr offen. Der Grund war, dass unerwartet viele Personen abstimmen wollten, die anderswo ihren Hauptwohnsitz hatten. Zuvor hatten Analysten in einer hohen Beteiligung eher einen Vorteil für die Opposition gesehen. Allerdings werden in Ungarn 106 der 199 Parlamentsmandate in Einzelwahlkreisen gemäß Mehrheitswahlrecht vergeben, wodurch die zersplitterte und zerstrittene Opposition vergleichsweise geringe Chancen hatte. Die restlichen Mandate werden proportional über die Parteilisten verteilt. Die Stimmen jener Menschen, die nicht in ihrem eigenen Wahlbezirk abgestimmt haben, werden erst nächste Woche ausgezählt.

Gabor Agardi

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