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Jung, religiös, antisemitisch und männlich Eine Studie der Uni Wien beleuchtet, welcher Islam mit der Flüchtlingskrise eingewandert ist.

Ernüchternde Resultate. Rund 52 Prozent der befragten zugewanderten Muslime in Graz empfinden Homosexualität als unmoralische Lebensweise oder gar als zu bestrafende Sünde.

Während der Flüchtlingskrise 2015 kamen Tausende Asylbewerber aus Afghanistan, Syrien, Irak oder anderen muslimischen Ländern nach Europa. Viele von ihnen bleiben lange oder für immer hier und sollen sich integrieren. Damit dies gelingt, ist laut dem renommierten niederländischen Soziologieprofessor und Migrationsforscher Ruud Koopmans die kulturelle Annäherung an die Mehrheitsgesellschaft wichtig. Religion, zumindest wenn sie konservativ gelebt werde, sei die grösste Barriere für die Integration, weil sie immer Regeln im Umgang mit Andersgläubigen und dem anderen Geschlecht enthalte.

Strenggläubige Muslime, die darauf bestehen würden, sich auch während der Arbeitszeit streng an den Ramadan zu halten, fünfmal am Tag zu beten und den Kontakt mit dem anderen Geschlecht mieden, seien in unserer Arbeitswelt kaum integrierbar, so Koopmans.

In der österreichischen Stadt Graz wollte man deshalb wissen, wen es künftig zu integrieren gilt. Kurt Hohensinner, Exekutivmitglied der steirischen Hauptstadt und für Bildung und Integration zuständig, beauftragte den Religionspädagogen Ednan Aslan von der Universität Wien mit einer Studie über die Flüchtlinge in Graz. Es seien viele Personen mit unterschiedlichsten Wertvorstellungen nach Österreich gekommen, erklärte der ÖVP-Politiker in den Medien. Weil diese die Integration ebenso beeinflussten wie Sprache, Bildung oder Arbeit, war eine der zentralen Fragestellungen der Studie, welche religiöse und ethische Orientierung die muslimischen Flüchtlinge haben.

Ja zur Gewalt gegen Frauen

Die Resultate der Anfang des Jahres publizierten Studie sind ernüchternd: Es kamen mehrheitlich junge Männer, die nach wie vor an den religiösen Normen und Wertvorstellungen ihrer Herkunftsländer festhalten. Gottesglaube sei eine prägende Eigenschaft der Befragten, schreiben die Autoren der Studie. So würden 78 Prozent der Befragten die Existenz Gottes bejahen. Eine Mehrheit gab an, ihr Freitagsgebet in einer Moschee zu verrichten. Bemerkenswert ist, dass vor allem die Jüngeren in der Moschee beten und dass Frauen die Pflicht, fünfmal am Tag zu beten, noch ernster nehmen als Männer. 66 Prozent der Frauen legen zudem Wert darauf, in der Öffentlichkeit Kopftuch zu tragen. Zwar verweigern rund 33 Prozent der befragten Männer einer Frau den Handschlag. Mit 44 Prozent sprachen sich aber noch mehr Frauen dafür aus, einem Mann aus religiösen Gründen die Hand nicht zu reichen.

Bei den Fragen zu den Geschlechterrollen spricht sich die Mehrheit der befragten Flüchtlinge zwar dafür aus, dass Mann und Frau gleichermassen zum Familieneinkommen beitragen sollen, und die Hälfte tritt für die Gleichstellung der Frauen im Haushalt und im Privatleben ein. Dennoch befürworten rund 44 Prozent der Befragten Gewalt gegen Frauen, die ihren Mann betrügen. Etwa gleich hoch ist der Anteil jener, die es richtig finden, dass sich ein Vater notfalls mit Gewalt durchsetzt.

Kein Verständnis haben die Zuwanderer für die gleichgeschlechtliche Liebe: Rund 52 Prozent der Befragten empfinden Homosexualität als unmoralische Lebensweise beziehungsweise als zu bestrafende Sünde. Zwar anerkennen 76 Prozent der befragten Personen die Demokratie als ideale Regierungsform. Gleichzeitig beklagen jedoch rund 45 Prozent von ihnen den Sitten- und Werteverfall in den westlichen Gesellschaften.

Höllenstrafe für Ungläubige

Auch gegenüber anderen Religionen zeigen sich die Probanden intolerant. So sind 47 Prozent von ihnen der Überzeugung, dass Juden und Christen vom richtigen Weg abgekommen sind. Auffallend ist der ausgeprägte Antisemitismus, den viele der Zuwanderer an den Tag legen. Die Frage, ob sie glaubten, dass die Juden zu viel Einfluss auf der Welt hätten, bejahen 46 Prozent. Ähnlich viele finden, die Juden seien an ihrer Verfolgung selbst schuld. Die Überlegenheit des Islams anderen Religionen gegenüber ist für rund 52 Prozent unbestritten. 55 Prozent glauben an die Höllenstrafe für die Ungläubigen. Rund 48 Prozent denken, dass die Zukunft des Islams gefährdet wäre, wenn der Islam reformiert würde. Trotzdem glaubt die überwiegende Mehrheit nicht, dass ihre Religion in allen Glaubensfragen recht habe.

Mit rund 48 Prozent kamen mehrheitlich schiitische Flüchtlinge nach Graz. Ihr hoher Anteil unter den Zuwanderern dürfte laut den Studienautoren insofern eine neue Herausforderung für die Stadt Graz darstellen, als zu erwarten sei, dass damit auch eine Veränderung der bestehenden religiösen Landschaft einhergehe. Kurzfristig sei damit zu rechnen, dass in der muslimischen Community neue schiitische Strukturen entstünden.

Das Bildungsniveau der Befragten ist unterschiedlich. Etwas mehr als ein Drittel von ihnen verfügt über einen Volksschulabschluss, elf Prozent haben keinen Schulabschluss. Rund 26 Prozent der Befragten weisen eine Matura oder einen höheren Bildungsabschluss vor. Ein Drittel der Probanden war im Herkunftsland berufstätig; rund 23 Prozent waren in einer Berufsausbildung oder studierten. Der Anteil der hochqualifizierten Berufsgruppe beträgt 17,7 Prozent. Die Studie wurde mittels Fragebögen und mündlicher Befragung von September 2016 bis Ende Juni 2017 mit 288 Menschen aus elf Flüchtlingsunterkünften und einer Sprachschule für Flüchtlinge durchgeführt.

(Basler Zeitung)

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