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Afrikas Untergang und Verderben Wir nehmen Menschen als Flüchtlinge auf, obwohl wir ahnen, dass sie es nicht sind. Warum? Aus schlechtem Gewissen.

Diffuse Schuldgefühle: Viele sind davon überzeugt, der Wohlstand des Westens sei auf Kosten der Afrikaner entstanden – doch die Gründe sind andere.

Diese Woche wurde bekannt, dass das Staatssekretariat für Migration den Aufenthaltsstatus von 3200 Flüchtlingen aus Eritrea überprüfen möchte, um zu bestimmen, ob sie überhaupt noch bedroht oder ob sie allenfalls wegzuschicken sind. Insgesamt befinden sich inzwischen rund 30 000 Eritreer in der Schweiz, die meisten leben vom Sozialstaat. Selbstverständlich erschienen kurz darauf in den Medien zahlreiche Artikel von ernst dreinblickenden Journalisten, die darauf hinwiesen, dass es wohl unmöglich sei, diese Menschen in ihre Heimat zurückzubringen, ganz gleich, wie das Urteil der Behörden ausfalle.

Denn Eritrea, eine Diktatur, so wurde fast mit einer gewissen Genugtuung vermerkt, nehme seine Bürger einfach nicht zurück. Und solange die Schweiz kein entsprechendes Abkommen mit dieser Diktatur abgeschlossen habe, was sehr, sehr schwierig sei, müssten diese Flüchtlinge wohl oder übel hierbleiben, ob es uns gefällt oder nicht.

Das alles mag zutreffen – und dennoch ist man immer wieder überrascht, mit welcher Langmut insbesondere Schweizer Journalisten, aber auch die vielen, vielen Beamten in Bern hinnehmen, dass dauernd Gesetze und Regeln gebrochen werden, um Menschen einen Aufenthalt in einem ihnen vollkommen fremden Land zu ermöglichen, wo sie über keinerlei Perspektive verfügen, wo sie zur Untätigkeit und zum Herumlungern verurteilt sind, wo sie den Menschen auf die Nerven gehen und wo sie für ihre Familien nichts erreichen – ausser einem regelmässigen Einkommen aus der schweizerischen Sozial- oder Nothilfe. Wozu soll das gut sein?

Warum handeln unsere Behörden nicht? Warum setzt Simonetta Sommaruga, die zuständige Justizministerin (SP), nicht alles daran, endlich die vielen Eritreer, die ohne guten Grund hier ein trauriges Leben fristen, in ihre Heimat zurückzubringen?

Warum sie so arm sind

Ein wichtiges, wenn auch unausgesprochenes Motiv, so vermute ich, das manche Schweizer dazu bringt, so viel Unrecht und so viel Unsinn in unserer Asylpolitik zu dulden, als handelte es sich um unabänderliche Naturereignisse, liegt in einem diffusen schlechten Gewissen, wie es im Westen weit verbreitet ist. Die Leute, die so zahlreich zu uns kommen – vor allem aus Afrika und dem Nahen Osten –, mögen keine «echten» politischen Flüchtlinge sein, räumen manche inzwischen ein, doch in Not stecken sie auf jeden Fall, weil sie aus Ländern stammen, die arm sind – und arm sind diese Länder: wegen uns. Zuerst weil wir sie einst zu Kolonien herabgedrückt und wirtschaftlich ausgenommen haben, dann weil wir bis heute aus einem unfairen Handel, den wir mit ihnen führen, Nutzen ziehen.

Westliche Unternehmen, so geht die Rede, leben davon, in Afrika zu billigen Rohstoffen zu kommen oder windige Geschäfte abzuwickeln, und in Afrika bringt es niemand auf einen grünen Zweig, weil westliche Unternehmen dafür sorgen oder es immerhin zulassen, dass die Afrikaner unter übelsten Bedingungen und zu tiefen Löhnen schuften müssen. Kurz: Seit Langem beuten wir die Menschen in der Dritten Welt aus – und tun es bis heute; mit jeder Banane, die wir essen, mit jedem Stück Kobalt, das sich in unserem Tesla findet, machen wir die Menschen im Süden ärmer.

Kein Wunder begeben sie sich auf die Flucht, und keine Frage haben wir sie geradezu aus moralischen Gründen als «Flüchtlinge» mit offenen Armen zu empfangen. Hätten wir sie nicht ausgebeutet, könnten wir sie mit gutem Gewissen zurückweisen, doch da wir für ihre Not verantwortlich sind, steht es uns nicht zu, sie heimzuschaffen. Im Grunde leisten wir mit unserer «Asylpolitik» Abbitte für unsere Sünden im Süden. Eritrea ist überall. Und plötzlich sind es 30 000 Menschen, die hier leben – ohne dass wir das gewollt haben und ohne dass dies von unseren Gesetzen wirklich so vorgesehen worden wäre.

Märchenstunde mit Karl Marx

Diese Erzählung ist so wirkungsmächtig, weil sie auf alten, letztlich marxistischen Legenden beruht, die seit mehr als hundertfünfzig Jahren immer wieder zum Besten gegeben werden. Das macht sie zwar nicht wahrer, doch geglaubt werden sie allemal – bis weit in bürgerliche, ja gar anti-marxistische Kreise hinein. Warum sind wir im Westen reich? Warum sind die übrigen so arm? Karl Marx konnte sich das nur als eine Art Verschwörung der Unternehmer und Reichen gegen die «Lohnabhängigen» und die Armen erklären. Marx ging schon von einem unfairen Tausch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus, wo es dem Arbeitgeber gelingt, den Mehrwert, den der Arbeiter schafft, übermässig abzuschöpfen. Marx rechnete deshalb damit, dass es auf lange Sicht dem Arbeiter immer schlechter erginge, während der Unternehmer, also der Bourgeois, immer mächtiger und vor allem fetter werde.

Leicht liess sich diese linke, pseudo-wissenschaftliche Verschwörungstheorie auf das Verhältnis der reichen zu den armen Ländern übertragen. War die Dritte Welt nicht das Proletariat, während im Westen die Bourgeoisie triumphierte – und war diese Beziehung nicht genauso einseitig und unfair wie jene zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Kleinen? Handel tötet, Handel macht arm. Wir müssen uns schämen.

Lust zur Selbstgeisselung

Vielleicht liegt es an diesem zutiefst moralistischen, ja fast religiösen Gehalt, dass diese Erzählung von Armut und Ausbeutung die Menschen im Westen derart fesselte und dazu verleitete, den eigenen Erfolg zu verleugnen und das Wunder der Moderne für einen faulen Zauber zu halten. In der Tat schien es unverschämt, wie reich der Westen innert kurzer Zeit geworden war, seit in England gegen Ende des 18. Jahrhunderts die sogenannte industrielle Revolution stattgefunden hatte. Bis ins Jahr 1800 lebten alle Menschen in der Welt von durchschnittlich 3 Dollar pro Tag und Kopf, ob in Europa, Asien oder Afrika. Dieser Betrag, so bestätigen neueste wirtschaftshistorische Forschungen, galt praktisch unverändert seit mehr als 10 000 Jahren, seit der Mensch sesshaft geworden war.

Gewiss, dieses Einkommen konnte schwanken, wenn auch nicht in allzu beeindruckendem Ausmass. Wenn bestimmte Hochkulturen sich festsetzten, wie etwa im antiken Rom oder im alten chinesischen Reich, im Italien der Renaissance oder in Spanien unter arabischer Herrschaft, konnte diese Zahl auf 6 oder 7 Dollar zulegen, um später, sobald diese Hochkultur zusammenbrach, wieder auf 3 Dollar zurückzufallen oder noch tiefer.

Mit anderen Worten, der Mensch lebte – mit sehr wenigen Ausnahmen – praktisch stets am Rande des Existenzminimums, und das überall. Das änderte sich erst im 18. Jahrhundert – als sich zuerst in Holland, dann in England, bald in Belgien, der Schweiz und in Sachsen, schliesslich im ganzen Westen, eine neue Wirtschaftsweise durchsetzte.

Man nannte sie später (im Anschluss an Marx) den Kapitalismus, was missverständlich ist. Zugegebenermassen drängte sich aber ein neuer Begriff auf, denn es war es eine unerhörte Entwicklung, die die amerikanische Ökonomin Deirdre Nansen McCloskey wohl sehr viel treffender als «The Great Enrichment», die Grosse Bereicherung, bezeichnet. Entscheidend war dabei allerdings, so McCloskey, keineswegs die Anhäufung von Kapital – das hatte es früher anderswo auch schon gegeben, sondern vollkommen neu war die ausserordentliche Steigerung der Produktivität, will heissen: Ein einzelner Arbeiter produzierte in der gleichen Zeit immer mehr Güter, immer bessere Güter, immer billigere Güter – dank Maschinen, dank klügerer Organisation, dank findigen Köpfen, dank begnadeten Unternehmern, dank intensiven Arbeitsstunden. Das hatte mit Afrikas Not rein gar nichts zu tun: Die Europäer wurden nicht auf Kosten der Afrikaner oder Asiaten produktiver, sondern weil sich im Westen eine ganz einzigartige Kultur der steten Verbesserung, der permanenten Innovation ausbreitete.

Eine der grossen Fragen der Weltgeschichte

Warum das der Fall war, gilt nach wie vor als eine der grossen Fragen der Weltgeschichte. Und solche werden selbst in der Basler Zeitung nicht an einem einzigen Samstag geklärt – klar hingegen ist, dass die Marx’sche Verschwörungstheorie, wonach wir im Westen auf Kosten des Südens reich geworden waren und nach wie vor sind, als Mumpitz zu betrachten ist. Ein Gerücht, ein Märchen, eine Fantasie. Genauso wenig wie die Unternehmer auf Kosten der Arbeiter aufgestiegen sind, sondern im Gegenteil: Auch die Arbeiter wurden dabei immer reicher.

Wenn etwas Marx seit Langem widerlegt hat, dann die Tatsache, dass das Proletariat in der Zwischenzeit nicht etwa im Elend versunken ist, wie das Marx prognostiziert hatte. Wie weit er von der Wirklichkeit entfernt lag, war bereits im Jahr 1890 festzustellen – und wer unter den Sozialisten aufmerksam genug war, erkannte das, was im Übrigen nicht wenige Linken erheblich verunsicherte. Der Prophet der Revolution hatte sich geirrt: Heute lebt ein Arbeiter im Westen besser als ein Reicher im Jahr 1940. Er besitzt ein Auto, er hat einen Kühlschrank, er hat einen Farbfernseher und eine eigene Waschmaschine. Das war 1940 nur in den reichsten Familien der Fall, wenn überhaupt.

Und reich wurden wir alle: Seit 1800 ist das durchschnittliche Einkommen in den Ländern der OECD auf etwa 100 Dollar pro Tag und Kopf angestiegen, das ist eine Zunahme von sagenhaften 2900 Prozent. Eine solche Steigerung hat es in der Weltgeschichte vorher nie gegeben, und seit sich in den vergangenen zwanzig Jahren so grosse Länder wie China oder Indien dieser Kultur der Bereicherung durch ständige Innovation angeschlossen haben, geht es der Welt insgesamt deutlich besser. Selbst Afrika – was unter anderem ein Grund dafür ist, warum es sich so viele Leute leisten können, die teure «Flucht» nach Europa auf sich zu nehmen.

3200 Eritreer werden überprüft. Besser wäre, sie sähen selber ein, dass man sie in ihrem Land braucht – nicht in unserem. Länder werden arm, wenn ihre kreativen, jungen und klugen Köpfe auswandern. Manche Eritreer, die hier an unseren Bahnhöfen herumstehen, gehören ohne Zweifel zu diesen. Wir tun den Afrikanern keinen Gefallen, wenn wir auf Kosten von ihnen unser schlechtes Gewissen beruhigen, dass darin besteht, dass wir nicht mehr wissen, warum es uns so gut geht..

(Basler Zeitung)

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