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Kriminelle CDU-Politikerin kassiert Tausende Euro mit Flüchtlingshotel

Ein Kölner Hotel, das als Unterkunft für Flüchtlinge dient, hat in der CDU für Ärger gesorgt. Denn dessen Besitzerin ist das CDU-Vorstandsmitglied Andrea Horitzky, die für die Flüchtlingsunterbringung von der Stadt über 30.000 Euro monatlich erhält, schreibt die Zeitung „Express“.

„Ich hatte früher Gäste aus aller Welt, ich habe heute Gäste aus aller Welt. Das ist meine Privatsache und geht Sie nichts an“, sagte Horitzky dem Blatt.

Nach dessen Angaben leben im „Hotel zum Bahnhof“ derzeit 31 Flüchtlinge. Pro Person werde ein Tagessatz von 35 Euro gezahlt, was im Monat 32.500 Euro für die Hotelbesitzerin ausmache.

„Das Hotel ist mein Beruf und damit meine Privatsache. Das andere ist mein ehrenamtliches Engagement in der CDU. Ich will für die Kölner was tun, “ so die CDU-Politikerin.

Der Parteichef Bernd Petelkau will von der Nachricht schockiert gewesen sein. „Ich war wie vom Donner gerührt, als wir nach der Landtagswahl erfahren haben, dass Frau Horitzky das Hotel zur Flüchtlingsunterkunft gemacht hat“, so Petelkau. „Begeistert bin ich davon nicht. Ich fordere generell den schnellstmöglichen Ausstieg der Stadt aus der Hotel-Unterbringung.“

Die Zahl der von der Stadt untergebrachten Flüchtlinge sank laut der Zeitung von fast 15.000 auf aktuell 9600. Das werfe dann folgende Frage auf: „Warum schließt die Stadt noch Ende 2017 Verträge mit Hotels ab, obwohl schon lange kaum noch Flüchtlinge kommen?“

„Es ist davon auszugehen, dass auch mittelfristig ein geringer Teil an Hotelunterbringungen notwendig sein wird, um flexibel auf Unterbringungsbedarfe, insbesondere für besonders schutzbedürftige Geflüchtete, reagieren zu können“, teilte die Stadt gegenüber dem „Express“ mit.

Europa durchlebt zur Zeit die schwerste Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben der Internationalen Migrationsbehörde (IOM) waren 2015 insgesamt etwa 1,8 Millionen Flüchtlinge nach Europa gekommen. Ende Juli 2016 hatte die IOM mitgeteilt, seit Jahresanfang 2016 seien immer noch mehr als 240.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa eingereist.

Für die Lösung des Migrationsproblems soll die EU in den Jahren 2015 bis 2017 bereits mehr als 17 Milliarden Euro ausgegeben haben.

Quelle:Sputnik

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