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In Klasse gedealt: Schülerin verdiente mit Drogenhandel 200.000 Euro

Schwunghafter Drogenhandel im Klassenzimmer! Eine 16-Jährige soll in ihrer Schule in Eisenstadt mit Rauschgift im großen Stil gehandelt – und dabei rund 200.000 Euro verdient haben. Unter den mehr als 50 Kunden: viele Mitschüler.

Den aufsehenerregenden Fall ins Rollen gebracht hatte der Zufall. Bei einem Planquadrat im Februar war der Polizei in Eisenstadt ein Drogenlenker ins Netz gegangen. Der 20-Jährige aus dem Bezirk Neusiedl am See hatte Cannabis bei sich. Er gab zu, „einen Joint geraucht“ zu haben. Im Zuge der Erhebungen geriet dessen Lieferantin ins Fadenkreuz. Schließlich wurde eine Schülerin der Handelsschule ohne großes Aufsehen aus der Klasse geholt.

Drogen, Waage und „Wechselgeld“ in Schule dabei
Die erst 16-Jährige war schon eine abgebrühte Großdealerin. Sogar im Unterricht hatte sie ein halbes Deka Cannabisblüten, eine digitale Grammwaage für den Verkauf und mehr als 1400 Euro in kleinen Scheinen mit. Drogen und einschlägiges Verpackungsmaterial wurden dann auch in ihrem Kinderzimmer zu Hause gefunden.

Politikersprösslinge unter Kunden
Auf der Abnehmerliste standen mehr als 50 Kunden, 16 bis 20 Jahre alt – unter ihnen Mitschüler und Kinder aus gutem Haus. Selbst Sprösslinge aus Politikerkreisen soll die mutmaßliche Dealerin – sie bleibt in U-Haft – versorgt haben. Ihr Umsatz mit Cannabis, Ecstasy und Amphetamin belief sich seit Sommer 2017 auf mehr als 200.000 Euro! Das Mädchen ist weiter in Haft.

Karl Grammer und Christian Schulter, Kronen Zeitung