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Asylanten sind mehr Wert : „Lachen uns doch aus“ Vergewaltigungsprozess: Empörung über Freisprüche!

Ein 15-jähriges Mädchen aus dem niederösterreichischen Tulln geht zur Polizei und erstattet Anzeige – wegen Vergewaltigung. Zwei Asylwerber werden als Tatverdächtige ausgeforscht. Spermaspuren der beiden wurden am mutmaßlichen Opfer sichergestellt, außerdem sind am Körper des Mädchens Kratzspuren zu finden (Videobericht oben). Im Prozess am Dienstagabend spricht das Gericht die beiden Beschuldigten dennoch frei – im Zweifel. krone.at-User zeigen sich nach diesem Urteil entsetzt, sprechen von einem Skandal und nicht zuletzt von einem massiven Vertrauensverlust in die heimische Justiz …

Die 15-Jährige hatte angegeben, am 25. April 2017 auf dem Weg vom Bahnhof Tulln zur Wohnung ihres Vaters verfolgt und drei Mal von den damals 18 Jahre alten Asylwerbern aus Afghanistan und Somalia vergewaltigt worden zu sein. Schließlich habe sie sich losreißen können und sei nach Hause geflüchtet.

Widersprüche bei Aussagen des Mädchens
Der Vorfall habe sich „sicher nicht wie in der Anklageschrift“ zugetragen, hielt der Richter am Dienstag fest. So habe sich das Mädchen in den kontradiktorischen Einvernahmen – die bereits im Vorfeld der Verhandlung stattgefunden hatten – in zahlreiche Widersprüche verwickelt. 
Demnach habe die 15-Jährige nicht klar sagen können, ob es sich bei den Angreifern um zwei oder doch drei Männer gehandelt habe. Außerdem habe sich das Mädchen mit den Männern bereits im Vorfeld getroffen, dabei sei auch ein Joint im Spiel gewesen.

Doch ist das genug, um die Vergewaltigung trotz der sichergestellten Sperma- und Kratzspuren sowie nicht zuletzt trotz des Worts der 15-Jährigen anzuzweifeln?

„Ich schäme mich für unsere Justiz“
Zwei von vier Schöffen stimmten gegen einen Schuldspruch, die beiden heute 19-jährigen Männer wurden im Zweifel freigesprochen. „Hat das 15-jährige Mädchen alles freiwillig gemacht? Dass sie sich nicht an jedes Detail erinnern kann, ist nach einem solchen schlimmen Erlebnis ja mehr als verständlich. Ich schäme mich für unsere Justiz und möchte mich als österreichischer Staatsbürger beim Opfer für diese Frechheit entschuldigen“, zeigt sich krone.at-User SirLex über das Urteil entsetzt.

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