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Spiegel: Islamterror macht Frankreichs Demokratie reifer (Linksextreme Medien )

Von L.S.GABRIEL | Dass die Lügenmedien den islamischen Terror gerne relativieren, verharmlosen oder verschweigen, die Opfer nach Möglichkeit namen- und gesichtslos bleiben sind wir mittlerweile ebenso gewöhnt, wie die mit politisch korrekten Synonymen kastrierte Sprache der schreibenden Systemlinge in den Redaktionen. Nach dem jüngsten Terroranschlag, am 23. März in einem französischen Supermarkt, bei dem vier Menschen von einem sich zum IS bekennenden Moslem getötet wurden, legt der Spiegel da aber noch eins drauf.

Spiegel-Autor Georg Blume erkennt den Gewinn für Frankreich im islamischen Terror (kleines Bild: der Attentäter, Redouane Lakdim).

Unter dem Titel „Alle sind ruhig geblieben“ zieht Autor Georg Blume seine Schlüsse und schafft es in teils blumiger Sprache phlegmatische Freude über das blanke Grauen zu legen. Terror wird da zum Motor für die Demokratie.

Das Schöne im Horror entdecken

Wie im Schulaufsatz eines Drittklässlers, der nicht in der Lage ist das Geschehene zu reflektieren beschreibt er, als berichte er über einen Picknick auf einer Blumenwiese die Toten: „Der freundliche Fleischermeister, wie ihn jeder Franzose kennt, ein Weinbauer, dessen Typ für ganz Südfrankreich steht. Ein Maurer im Ruhestand“ und „ein Gendarm“.

Bei dem Gendarmen handelte es sich um den 45-jährige Arnaud Beltrame (Foto links). Er hatte sich gegen eine Geisel austauschen lassen und sich so freiwillig dem Attentäter, Redouane Lakdim (26) mit marokkanischen Wurzeln ausgeliefert. Beltrame erlag in der Nacht zum Samstag seinen schweren Verletzungen. Der Täter hatte erst auf ihn geschossen und ihm dann schariagerecht die Kehle durchgeschnitten. Drei weitere Geiseln wurden erschossen und rund ein Dutzend Menschen verletzt. Eigentlich wollte Lakdim ja wohl noch viel mehr Menschen töten. Man fand selbstgebaute Sprengsätze. Dazu kam es aber nicht, er wurde überwältigt und von der Polizei erschossen.

Es war also wie immer wenn ein islamischer Mörder sich dem Dschihad hingibt und auszieht um „Ungläubige“ zu schlachten ein Gemetzel. Im Spiegel-Blümchenaufsatz ist das aber nur ein weiterer Baustein auf einem ruhigen Weg zu einer „reifen Demokratie“ – der Islam hilft schließlich wo er kann.

Das Attentat von Trèbes deutet an: Frankreichs Demokratie ist offenbar reifer geworden.

Nur Marine Le Pen erregt das linke Gemüt ein wenig

Nur einmal kommt kurz so etwas wie leichte Erregung auf beim Autor, als er sich der Reaktion Marine Le Pens vom Front National zuwendet:

Aber schon jetzt gäbe es allen Grund, sich so richtig aufzuregen. Und Marine Le Pen, Parteichefin des rechtsextremen Front National, tut es: „Wann wird diese Regierung begreifen, dass wir im Krieg sind?“ twitterte die erfolglose Präsidentschaftskandidatin des vergangenen französischen Wahljahrs. Le Pen hat aber offenbar nicht begriffen, dass sich ihr Land seit dem ersten, großen Terrorattentat gegen die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ vor drei Jahren weiterentwickelt hat.

Frankreich hat sich also dank des Islamterrors weiterentwickelt. Denn damals „gingen am Wochenende nach dem Attentat vier Millionen Franzosen auf die Straße, um für „Charlie Hebdo“ und gegen den Terror zu demonstrieren“, Zeitungen druckten Sonderausgaben. Nun, nach dem Attentat in Trèbes aber sei alles „wie jeden Tag“ gewesen, berichtet er ebenso erfreut, wie von der Krankenschwester, des dem Tatort nahe gelegenen Spitals, die sagte: „Alle sind ruhig geblieben“, und ihm damit den Aufmacher für seinen unsäglichen Kommentar lieferte.

Jeder sieht was er sehen will

Auch mit der französischen Polizei zeigt Blume sich höchst zufrieden, denn die tat was ihm politisch korrekt gut zu pass kommt, für die Beamten aber eigentlich nur Mittel zum Zweck war und mit Sicherheit nicht der Verharmlosung der islamischen menschlichen Zeitbomben dienen sollte. Blume legt es aber ganz für seine bunte Ideologie aus:

Ganz anders als „im Krieg“ ging auch die Polizei vor. Statt die Angehörigen des Täters als mutmaßliche Komplizen zu betrachten, sah sie in ihnen mögliche Helfer. Also schaffte die Polizei die Schwestern des Attentäters zum Supermarkt, damit sie ihren Bruder überredeten, aufzugeben. Es gelang ihnen nicht. Aber ihr Einsatz zeigte noch während des Geschehens, auf welcher Seite die meisten französischen Muslime standen.

Bitte weiter sitzen, es gibt hier nichts zu tun

Um ganz bei sich und in seiner blümchenbunten Mitte zu bleiben ist die Spiegel-Tulpe auch verzückt darüber, dass die deutsche Kanzlerin und Invasionschefin direkt aus Brüssel, vom Treffen des Europarates im Duett mit Emmanuel Macron, wie immer gelassen, das heißt emotionslos, ihre Textbausteine in Richtung Untertanen absonderte. Noch sedativer wirkte sich auf ihn aber offenbar der Umstand aus, dass der französische Präsident wegen ein bisschen verspritzten Franzosenblutes nicht gar seine Sitzung abgebrochen hat:

Macron beantwortete Fragen zum Attentat, aber er ließ den Dingen in Brüssel seinen normalen Lauf, unterbrach keine Sitzung, musste nicht alles abbrechen, um an die heimische Terror-Front zu stürmen.

Besonderes Lob für „Lernfähigkeit“ hat Blume auch für den französischen Innenminister Gérard Collomb:

Auch die Politik bewies ihre Lernfähigkeit. Der französische Innenminister Gérard Collomb war binnen kurzer Zeit vor Ort, markierte aber nicht den Oberbefehlshaber, sondern gab ohne Allüren informative Interviews am Straßenrand. Ohne Anschuldigungen, ohne Verdächtigungen, ohne Verallgemeinerungen, die Innenminister sonst mögen.

Besser geköpft, gemessert, totgefahren oder weggebombt als „intolerant“ 

Natürlich eifert Blume mit seinem Artikel einigen Kollegen in Frankreich nach, die sich ebenso wie er sinngemäß darüber ausließen, wie toll sie es fänden, dass der Terror nun endlich, wie alles andere Alltägliche, mit Gelassenheit ertragen würde. Denn viel schlimmer als die Blutbäche, die dem Islam gedankt durch Frankreich rinnen (mehr als 240 Terrortote seit Anfang 2015) ist das Ergebnis einer Studie der französischen Menschenrechtskommission, die zwischen 2013 und 2016 einen „deutlichen Anstieg von Vorurteilen und Intoleranz vor allem gegen Nordafrikaner und Schwarze“ auswies. Nun scheint aber alles wieder besser zu werden. Die Studie zeige auch, dass „Frankreichs Toleranzwerte gegenüber Menschen anderer Abstammung heute wieder das Niveau von 2008 erreicht hätten“. Die Franzosen gewöhnen sich demnach an das islamische Gemetzel in ihrem Land.

Alles in allem also, ein zufriedenstellendes Attentat – nicht nur für den Islam, sondern auch für Menschen mit einer Sicht auf die Welt, wie sie so manch ein Spiegelautor offenbar hat. Frankreichs Demokratie ist nun jedenfalls ein Stück weit reifer für den Terror.