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Kurz zu „Newsweek“: „Wir müssen importierten Antisemitismus bekämpfen“

Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz spricht im Interview mit dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin „Newsweek“ über Gründe für den Brexit, die Flüchtlingskrise und die FPÖ als Teil der österreichischen Bundesregierung. Als eine wichtige Aufgabe der Regierung bezeichnet er die Bekämpfung des „neu importierten Antisemitismus aus dem mittleren Osten“.

Angesprochen auf seinen Koalitionspartner erklärt Kurz wie so oft, dass man die Regierung an ihren Taten messen solle. „Wir haben eine spezielle historische Verantwortung, Antisemitismus in Österreich und Europa zu bekämpfen“, erklärt der Kanzler. „Wir müssen auch den neu importierten Antisemitismus bekämpfen, der aus dem mittleren Osten kommt“.

„Integration ist immer eine Frage der Zahlen“
Die wichtigste Frage ist für Kurz, wie man Muslime „in unsere Gesellschaft integriert“. „Um ehrlich mit ihnen zu sein: Der Erfolg von Integration hängt immer von den Zahlen ab. Je höher die Zahl der zu integrierenden Menschen ist, desto schwieriger ist es für ein Land. Leider war die Zahl jener, die Österreich erreicht haben, war in den letzten Jahren viel zu hoch.“

„Sicher“, antwortet der ÖVP-Chef auf die Frage, ob die Flüchtlingskrise seiner Meinung nach einer der Hauptgründe für den Brexit ist. „Die Bilder, die aus Österreich und Europa während der Krise kamen, zeigen eine EU, die nicht fähig ist, ihre Außengrenzen zu schützen. Das hat viele Briten verängstigt, die für den Brexit gestimmt haben“

„Frieden wird in Europa nur mit Russland möglich sein“
Ein weiterer Aspekt, der „Newsweek“ an der FPÖ interessiert, ist die freundschaftliche Beziehung zu Vladimir Putins Partei Einiges Russland. Auf die Frage, wie sich diese auf die Politik seiner Regierung auswirken wird, erklärt der 31-Jährige, dass Frieden in Europa „nur mit Russland, nicht gegen Russland“ möglich sein wird.

„Wir wollen bei der Lösungsfindung in der Ukrainie-Krise hilfreich sein. Wir haben aber auch eine klare Position zu den Sanktionen. Diese werden aufrecht bleiben, solange in der Ukraine kein Fortschritt passiert“, gibt Kurz zu verstehen.

Quelle:krone.at